Luke Littler hat seine Vormachtstellung im Darts mit seinem zweiten WM-Titel untermauert. Der 18-jährige Engländer entschied am Samstag im Alexandra Palace von London das WM-Finale gegen den Niederländer Gian van Veen mit 7:1 klar für sich.
Der frischgebackene Doppelweltmeister streicht zudem ein Rekordpreisgeld von einer Million Pfund (1,15 Millionen Euro) ein, während Europameister Van Veen sich mit 400.000 Pfund trösten darf.
Teenager Littler kam im jüngsten WM-Finale der Geschichte – auch sein Gegner ist erst 23 Jahre alt – nur langsam in Schwung. Van Veen sicherte sich den ersten Satz und vergab einen Setdart im nächsten. Littler nutzte dies, glich aus und spielte sich in der Folge teilweise in einen Rausch.
Der Weltranglistenerste ließ sich auch von einer Wespenattacke bei 3:1-Satzführung nicht aus der Ruhe bringen und konnte zudem im Finale wieder auf die Unterstützung des Publikums im Ally Pally zählen.
Littler am Ende souverän
Beim Niederländer mehrten sich hingegen die Fehler, die Nummer zehn des Turniers konnte in seinem ersten WM-Finale nicht mehr an die starken Leistungen aus den Runden davor anknüpfen und resignierte zusehends. In den letzten sechs Sätzen gewann Van Veen gerade einmal mehr drei Legs. Am Ende blieb Littler im Finale mit einem 106-Punkte-Schnitt sowie 16 180er-Aufnahmen souverän.
Das Darts-Aushängeschild war souverän bis ins Finale marschiert. „The Nuke“ (die Atombombe), wie der Engländer genannt wird, hatte auch in der dritten Runde mit dem Wiener Mensur Suljovic kein Problem und war nur im Achtelfinale von Rob Cross wirklich gefordert worden. Nun ist er der erste Dartsprofi seit dem Schotten Gary Anderson vor zehn Jahren, der seinen Titel verteidigte bzw. erst der vierte überhaupt, dem das gelingt.
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