Österreichs Cheftrainer Andreas Widhölzl hat seine Skispringer wie vor vier Jahren in Peking zu Olympia-Gold im Nationenwettkampf geführt. Der Triumph von Jan Hörl und Stephan Embacher im abschließenden Super-Team-Bewerb in Predazzo sorgte nach den Enttäuschungen im Einzel für große Erleichterung und Genugtuung beim seit 2020 amtierenden Tiroler.
„Es war nicht so einfach in den letzten eineinhalb Wochen. Kompliment an die Jungs, es ist sehr schön, das Gold von Peking wiederholen zu können, zwar in einer abgespeckten Version, aber es ist schon sehr cool“, sagte Widhölzl und erinnerte sich dabei an die bisher ziemlich zähen Tage im Fleimstal.
„Wir sind immer positiv geblieben!“
„Der Druck war natürlich schon groß, wenn es nicht läuft, wird er immer mehr, und jeder macht sich Gedanken. Aber wir haben gekämpft bis zum Schluss.“ Seine Truppe habe sich zum Glück nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir sind immer positiv geblieben und haben ruhig weitergearbeitet. Es ist gut, dass das Team auch in schwierigen Zeiten so zusammensteht.“
„Nur schade, dass wir so lange gebraucht haben!“
Hörl und Embacher seien mit der richtigen Einstellung an die Sache herangegangen. „Sie sind auch nach den Enttäuschungen sehr positiv geblieben, und der Teambewerb mobilisiert scheinbar immer noch etwas. Die Jungs sind heute richtig gut gesprungen und waren locker. Es ist nur schade, dass wir so lange gebraucht haben.“
Die Erleichterung in der gesamten Mannschaft sei natürlich riesengroß. „Das tut irrsinnig gut, weil es war die vergangenen Tage nicht ganz so fein. Der Rucksack ist jetzt um ein großes Stück leichter. Von dem her ist es schon eine Genugtuung, dass wir ganz oben stehen“, sagte der 49-Jährige und versprach eine „brutale“ Sieges-Party.
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