Domen Prevc hat am Sonntag den zweiten Herren-Bewerb der Skispringer in Wisla gewonnen. Der Slowene setzte sich 0,9 Punkte vor Ryoyu Kobayashi und dem Deutschen Philipp Raimund durch. Bester ÖSV-Adler wurde Daniel Tschofenig als 13.
Für Österreichs erfolgsverwöhnte Skispringer ist das Wochenende in Wisla erneut enttäuschend verlaufen. Am Samstag war Daniel Tschofenig als Sechster bester ÖSV-Mann, am Sonntag wurde der Weltcup-Titelverteidiger als bester Österreicher nur 13. Schon im einzigen Bewerb in Ruka hatte es in der Vorwoche kein rot-weiß-roter Athlet in die Top Ten geschafft. Tagessieger wurde der Slowene Domen Prevc, der sich mit 0,9 Punkten Vorsprung vor Ryoyu Kobayashi durchsetzte.
Prevc kürte sich damit in Polen zum Doppelsieger, der nunmehr elffache Weltcupsieger verhinderte am Sonntag nur hauchdünn den 37. Weltcupsieg von Kobayashi. „Ich habe heute tolle Sprünge gezeigt, habe gestern rausgefunden, was ich hier tun muss“, sagte Prevc, der damit als Gesamt-Weltcupführender nach Klingenthal reist. Er führt 32 Zähler vor seinem Landsmann Anze Lanisek. Tschofenig liegt als Fünfter bereits 162 Punkte zurück.
Training in Seefeld und Planica soll Ruhe reinbringen
Cheftrainer Widhölzl will die „Minikrise“ nicht zu hoch bewerten. „Es ist natürlich schon ein bisserl enttäuschend. Wir wissen, dass wir besser Skispringen können. Solche Tage gehören auch dazu, es ist auch eng beieinander“, sagte der Tiroler. In der Analyse zeige sich aber, dass die Mannschaft nicht so gut gesprungen ist. „Die Lockerheit ist nicht so da, da verkopft man dann gern.“ Darum soll es kommende Woche ein paar ruhige Trainingssprünge in Seefeld und Planica geben. „Vorausschauen, positiv bleiben, weiterarbeiten. Es ist wichtig, dass man vom Fokus bei sich bleibt. Wir haben sehr gutes Material, sprungtechnisch geht nicht so die Energie rein. Man muss schauen, dass man so schnell wie möglich aus dem leichten Tief rauskommt.“
Schon nach dem ersten Durchgang hatte sich die Schlappe der Truppe von Cheftrainer Andreas Widhölzl abgezeichnet, platzierten sich seine Schützlinge doch nur ab den Rängen 15. Tschofenig verbesserte sich als 19. noch um sechs Ränge. Stephan Embacher und Maximilian Ortner verpassten das Finale der Top 30.
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