In zwei Wochen nimmt die Koralmbahn den Betrieb auf. Endlich, werden manche meinen, denen das „Tamtam“ um die neue Strecke schon zu viel ist. Andere wiederum sind überzeugt, dass die Bedeutung des steirischen Jahrhundertprojekts unterschätzt wird. Klar ist: Wer nur raunzt und schadenfroh ist, steht auf dem Abstellgleis.
Der Countdown läuft, nur noch 14 Tage, bis die Koralmbahn den Betrieb aufnimmt. Manche sehnen sich diesem Tag entgegen – das große Interesse an den Tickets belegt die Vorfreude. Andere verdrehen wiederum die Augen und wollen vom „Jahrhundertprojekt“ nichts mehr hören. Es gibt Skeptiker – und falls zu Beginn nicht alles rund läuft, folgt sicher Schadenfreude.
Selbst in jener Region, die laut allen Prognosen am meisten von der neuen Bahn profitieren wird, also dem Raum Deutschlandsberg, haben laut Johann Posch, Bürgermeister von Groß St. Florian, und Regionalmanager Lasse Kraack viele noch nicht realisiert, welche „epochalen Veränderungen“ (ÖBB-Chef Andreas Matthä) bevorstehen. Das wird erst eintreffen, wenn die Züge tatsächlich fahren, meinen Experten.
Es ist wohl typisch österreichisch, dass Neues viel Skepsis und weniger Begeisterung hervorruft. Fakt ist: Es eröffnen sich für die Steiermark große Chancen, diese müssen aber auch genutzt werden. Mit Raunzen aus dem Hintergrund werden die neuen Züge nie volle Fahrt aufnehmen.
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