Der Erfolgslauf des LASK unter Dietmar Kühbauer hat auch bei Meister Sturm angehalten. Die Linzer feierten am Sonntag in der Fußball-Bundesliga trotz eines frühen Schocks in Graz einen 3:1 (2:1)-Auswärtserfolg. Kühbauer glückte in seiner noch jungen zweiten Amtszeit als LASK-Trainer der sechste Erfolg im sechsten Pflichtspiel, während sich bei Sturm der Abwärtstrend weiter fortsetzte.
Dabei gelang den Grazern durch Otar Kiteishvili ein Start nach Maß (7.). Kasper Jörgensen (25.), Moses Usor (27.) und Krystof Danek (60.) drehten die Partie zugunsten des LASK, der sich als neuer Vierter an Sturm vorbeischob. Die Grazer holten aus den vergangenen vier Bundesliga-Spielen nur einen Punkt, im sechsten Heimspiel setzte es die vierte Niederlage.
LASK konterte Blitzstart
Nach sieben Minuten versetzte Kiteishvili die 14.823 Zuschauer in der ausverkauften Merkur Arena in Jubelstimmung. Eine gefühlvolle Flanke von Jon Gorenc Stankovic nickte der Georgier entgegen der Laufrichtung von Lukas Jungwirth ein. Der junge LASK-Keeper musste nach fünf Pflichtspielen ohne Gegentor erstmals wieder hinter sich greifen. Leon Grgic fand ebenfalls per Kopf (13.) eine große Gelegenheit vor, allerdings die vorerst letzte für die Grazer.
Mit der ersten Linzer Torannäherung nach einer Viertelstunde – einen Schlenzer von Samuel Adeniran konnte Torhüter Oliver Christensen noch entschärfen – kippte das Momentum. Der erwachte LASK erspielte sich Chance um Chance, der Ausgleich war die logische Folge. Jörgensen versenkte eine Flanke von George Bello volley im langen Eck. Augenblicke später scherzelte Adeniran weiter auf Usor. Der Nigerianer blieb eiskalt und chippte den Ball vorbei an Christensen ins Netz.
Entscheidung in Grazer Drangphase
Es dauerte eine Weile, bis Sturm den Doppelschlag verdauen und zurück ins Spiel finden konnte. Offensivbemühungen in den Minuten vor der Pause entfachten aber nur bedingt Gefahr. Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel. Einen Abschluss von Gorenc Stankovic lenkte Jungwirth an den Querbalken (49.). Die Grazer entwickelten ein Powerplay, schnürten die Gäste minutenlang in deren Hälfte ein.
In die Drangphase der Grazer schlug der LASK eiskalt zu. Danek bugsierte den Ball nach Zuspiel von Adeniran aus kurzer Distanz über die Linie. Sturm brauchte erneut eine Weile, um den nächsten Dämpfer zu verdauen. In der Schlussphase hatte zunächst der eingewechselte Axel Kayombo den Anschlusstreffer auf dem Fuß (80.), ehe Schiedsrichter Walter Altmann nach einem Foul an Tomi Horvat zu Unrecht auf den Punkt zeigte (83.). Nach VAR-Studium gab es Freistoß, aus dem Kiteishvili kein Profit schlagen konnte. Der LASK verteidigte leidenschaftlich und brachte den nächsten Erfolg über die Zeit.
SK Sturm Graz – LASK 1:3 (1:2)
Graz, Merkur Arena, 14.823 Zuschauer, SR Altmann.
Tore:
1:0 ( 7.) Kiteishvili
1:1 (25.) Jörgensen
1:2 (27.) Usor
1:3 (60.) Danek
Sturm: Christensen – Malic (69. Hierländer), Oermann, Lavalee, Karic – Horvat, Gorenc Stankovic, Kiteishvili, Chukwuani (68. Rozga) – Malone (46. Kayombo), Grgic (69. Jatta)
LASK: Jungwirth – Cisse (73. Flecker), Tornich, Andrade – Jörgensen, Bogarde, Horvath (85. Coulibaly), Bello – Usor (92. Lang), Adeniran (73. Kalajdzic), Danek
Gelbe Karten: Keiner bzw. Andrade, Horvath, Coulibaly
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