Ging in Feuerball auf

Frachtflugzeug in den USA abgestürzt: Mehrere Tote

Ausland
05.11.2025 07:32
Porträt von krone.at
Von krone.at

Kurz nach dem Start eines Frachtflugzeugs ist es am Dienstag (Ortszeit) im US-Bundesstaat Kentucky zu einer Katastrophe gekommen. Die 34 Jahre alte Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-11 stürzte nicht weit von der Startbahn ab und ging in einem Feuerball auf. Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben.

Laut Gouverneur Andy Beshear könnte Zahl der Toten noch weiter steigen. Nach Polizeiangaben gibt es zudem mehrere Verletzte. Die Ursache des Absturzes in einem Außenbezirk der Großstadt Louisville ist noch unklar. Da das Flugzeug des Unternehmens UPS eine lange Strecke bis nach Honolulu vor sich hatte, ist davon auszugehen, dass es voll betankt war.

Die Behörden verhängten nach dem Crash eine Ausgangssperre in einem Umkreis von rund drei ...
Die Behörden verhängten nach dem Crash eine Ausgangssperre in einem Umkreis von rund drei Kilometern.(Bild: AFP/GETTY IMAGES/STEPHEN COHEN)

Riesige Rauchsäule stieg auf
Aufnahmen vom Unglücksort zeigten eine riesige Flammenwand, über der Rauchsäulen aufsteigen. Den Behördenangaben zufolge war die Absturzstelle im Umfeld einer Recycling- sowie einer Autoteile-Firma. Es ist unklar, wie viele Mitarbeiter oder Kunden sich zum Zeitpunkt des Aufpralls auf dem Gelände befanden.

Bilder einer Autokamera zeigen den Absturz (Video oben)
Bilder einer Autokamera zeigen den Absturz (Video oben)(Bild: Dashcam)

Gouverneur: „Die Lage ist ernst“
Der Muhammad Ali International Airport wurde nach dem Vorfall geschlossen. Flüge nach Louisville und Abflüge seien vorübergehend ausgesetzt, hieß es auf der X-Seite des Flughafens. Die Polizei verhängte für Teile des Gebiets eine Ausgangssperre. Gouverneur Beshear, schrieb auf der Plattform X: „Die Lage ist ernst.“ Er sei auf dem Weg nach Louisville.

Die riesige Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.
Die riesige Rauchsäule war kilometerweit zu sehen.(Bild: AP/Jon Cherry)

Der Flughafen Louisville ist der Standort des UPS Worldport, des weltweit größten Luftfrachtdrehkreuzes des Konzerns. Der Absturz dürfte die Lieferungen von UPS und seinen Großkunden wie Amazon und Walmart beeinträchtigen.

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