Ein wiedererstarkter Kapitän Steffen Hofmann hatte mit seinem ersten Doppelpack seit 9. Mai 2010 (23., 35.) wesentlichen Anteil am zweiten Sieg in Folge. Die Vorentscheidung führte nach fast 70 Minuten Guido Burgstaller nach einem Konter herbei. Der Kärntner "Joker" gab damit nach seiner einmonatigen Verletzungspause ein gelungenes Comeback für die Rapidler, die nunmehr sechs Pflichtspiele in Folge ungeschlagen sind. Burgstaller lieferte auch den Assist für Branko Boskovic, der in der 90. Minute zum Endstand vollendete.
Starker Auftritt von Kapitän Hofmann
Das frühe 1:0 der Gäste durch Schicker beieindruckte Rapid, mit Hofmann, Louis Schaub und Dominik Starkl im offensiven Mittelfeld sowie Terence Boyd als Solospitze, nicht. Die Grün-Weißen bekamen die Partie immer besser in den Griff, und rund zehn Minuten später war auch der Spielstand wieder ausgeglichen. Kapitän Hofmann selbst leitete nach Schaubs Zuspiel die Aktion ein und vollendete nach Doppelpass mit Boyd aus wenigen Metern souverän (23.).
Nicht minder abgeklärt war auch der Elfer des 33-Jährigen nach etwas mehr als einer halben Stunde. Stephan Auer hatte den erstmals in der laufenden Saison von Beginn an spielenden Starkl im Strafraum am Trikot gehalten, Hofmann ließ sich die Chance nicht nehmen und verlud Admira-Goalie Manuel Kuttin zum 2:1 (35.).
Die zweite Hälfte began mit einem Paukenschlag. Verteidiger Dibon sah in der 47. Minute für ein Foul am durchbrechenden Thomas Weber Rot, Rapid reagierte verwirrt: Nach einer Flanke von Daniel Toth war erneut Schicker per Kopf aus wenigen Metern zur Stelle, Behrendt und Schrammel hatten das Nachsehen (49.).
Joker Burgstaller wird Matchwinner
Der numerische Vorteil war für die Admira aber nur ein scheinbarer, Rapid blieb von den Chancen her gefährlicher und wurde für sein aktives Spiel auch belohnt. Burgstaller war nach schnellem Konter und perfektem Stanglpass Christoper Trimmels aus Kurzdistanz zur Stelle (68.). Rapid war das klar gefährlichere Team. Kurz vor dem Ende schließlich spielte Burgstaller am Flügel Thomas Ebner schwindlig, seinen Stanglpass setzte Boskovic zum 4:2 in die Maschen (90.).









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.