09.10.2013 16:52 |

Auswärtsschwäche?

Fuchs: "Können ganz sicher auch auswärts gewinnen"

"Serien sind dazu da, um gebrochen zu werden" - ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs sieht die schlechte ÖFB-Bilanz bei Partien in der Fremde auch als Chance. Immerhin bietet sich nun ausgerechnet im wohl entscheidenden WM-Qualifikationsmatch am Freitag (20.45 Uhr) in Schweden die Gelegenheit, die eigene Stärke auch auswärts unter Beweis zu stellen: "Wir können ganz sicher auch auswärts gewinnen."

"Wir kümmern uns nicht um Statistiken, sondern denken von Spiel zu Spiel", so Fuchs. Der von seiner Knieblessur genesene Verteidiger erinnerte daran, dass die ÖFB-Auswahl beim 2:2 in Irland im vergangenen März eine ansprechende Leistung abgeliefert hatte: "Da haben wir gut gespielt."

Fuchs hatte zuletzt Knieprobleme
Fuchs laborierte zuletzt an einer Überdehnung des Kreuzbandes - dies hatte zur Folge, dass der Linksverteidiger seit dem 1:0 am 10. September gegen Irland nur auf neun Einsatzminuten (in der Champions League mit Schalke gegen Steaua Bukarest am 18. September) kam. Allerdings stieg der Niederösterreicher schon in der vergangenen Woche voll ins Mannschaftstraining ein und machte auch beim ÖFB-Lehrgang alle Einheiten mit.

Seine mangelnde Spielpraxis wollte Fuchs nicht überbewerten. "Das heißt nicht, dass ich ein schlechter Fußballer bin. Bei Schalke haben die meisten Spieler eine Vierfach-Belastung mit Bundesliga, Champions League, Cup und Nationalteam. Da ist es normal, dass Teamspieler bei Beschwerden eher geschont werden." An Schalke verschwendet Fuchs derzeit ohnehin wenig Gedanken, im Fokus steht die Partie gegen Schweden.

"Jeder ist geil darauf, sich für die WM zu qualifizieren"
"In den letzten Qualifikationen haben wir die letzten Spiele immer nur bestritten, weil wir mussten. Jetzt haben wir ein Finalspiel und wollen diese Chance beim Schopf packen", betonte der 27-Jährige. Die Vorfreude innerhalb der Mannschaft sei riesig. "Jeder ist geil darauf, sich für die WM zu qualifizieren." Die Qualität dazu ist laut Fuchs vorhanden. "Wir haben in den letzten Monaten eine gewisse Konstanz reingebracht. Jetzt ist es Zeit, dass wir uns für unseren Aufwand belohnen."

Um das zu schaffen, muss allerdings Schwedens Top-Star Zlatan Ibrahimovic neutralisiert werden. "Er wird vielleicht vor eigenem Publikum mehr aufdrehen als in Wien, doch davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen", forderte Fuchs.

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