Mo, 16. Juli 2018

450.000 Protestmails

26.09.2013 17:05

Weltweite Solidarität für Greenpeace-Aktivisten

Energisch reagierte die russische Küstenwache - wie berichtet - auf die friedliche Besetzung der Gazprom-Bohrinsel "Prirazlomanya" durch Greenpeace. Bei der Festnahme der 30 Aktivisten fielen sogar Schüsse. Einigen Umweltschützern drohen nun bis zu 15 Jahre Haft. Internationale Solidarität soll ihnen nun helfen!

"Es ist unfassbar, mit welcher Härte hier gegen friedlichen Protest vorgegangen wird. Das zeigt einmal mehr, dass das dramatische Rennen um das schwarze Gold unter dem arktischen Eis bereits begonnen hat", so der Greenpeace-Arktissprecher Lukas Meus.

Nur 50 Kilometer von der Bohrinsel in der Barentssee entfernt befinden sich Naturschutzgebiete. "Bei einer Havarie würde die Küste auf einer Länge von 3.500 Kilometern mit einem dreckigen, kaum abtragbaren giftigen Ölfilm verschmutzt", warnen die Regenbogenkämpfer.

Video zeigt Festnahme der Greenpeace-Aktivisten
Dessen ungeachtet ging Russlands Küstenwache mit voller Härte gegen Greenpeace vor. Wie ein Video beweist (siehe oben), feuerten die Spezialeinheiten sogar auf die Naturschützer.

In Solidarität mit den Greenpeace-Aktivisten haben weltweit bereits mehr als 450.000 Menschen Protestmails an russische Botschaften geschickt, um die Freilassung der Greenpeace-Naturschützer zu fordern. "Wir rufen alle Menschen in Russland und weltweit dazu auf, sich gemeinsam mit unseren Aktivisten zu erheben und unser aller Recht auf friedvolle Proteste zu verteidigen", so Kumi Naidoo, Geschäftsführer von Greenpeace International in einem Statement zur Protestaktion.

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