Schutti sei mit "allen sportlichen Wassern gewaschen" und bringe hervorragende Managementfähigkeiten mit, begründete Schaden, warum man sich nach öffentlicher Ausschreibung rasch auf den bisherigen Geschäftsführer der Sporthilfe als besten Kandidaten für den "Olympia-Job" einigte. Insgesamt hatten sich zwölf Personen für die Geschäftsführung der Olympia-Bewerbungsgesellschaft beworben.
Sein Ziel sei, die Winterspiele 2014 nach Salzburg zu holen, erklärte Schutti. Es läge viel Arbeit vor ihm und seinem Team. Ob auch Gernot Leitner, der bisher federführend an den Vorbereitungen für die Bewerbung gearbeitet hatte, weiter mit dabei sei, ließ Schutti noch offen. Er müsse erst Gespräche führen.
Olympia im Herzen
Der Steirer sieht einen Schwerpunkt seiner Arbeit auch darin, das olympische Feuer in den Herzen der Salzburger zu entzünden. "Im Grunde ist jeder für Olympia", ist er - trotz einer negativen Abstimmung in der Mozartstadt in diesem Frühjahr - überzeugt. Der 51-Jährige will heimische Olympiamedaillengewinner als Botschafter für die Bewerbung gewinnen. Geld wird es dafür - im Gegensatz zur Kandidatur für Olympia 2010 - nicht mehr geben, versprach Schutti.
Der neue Geschäftsführer hat mit der Sporthilfe ein Rückkehrrecht vereinbart, sollte Salzburg 2007 den Zuschlag für Olympia nicht erhalten. Wer ihm bei der Sporthilfe nachfolgen werde, stehe noch nicht fest, sagte Schutti. Diese Entscheidung soll bei einer Vorstandssitzung am 13. Dezember fallen.








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