Teamchef schuld?

Davies-Berater erhebt Vorwürfe gegen Jesse Marsch

Fußball International
26.03.2025 15:03
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Nach Alphonso Davies‘ Kreuzbandriss im Ländermatch gegen die USA hat dessen Berater nun Vorwürfe gegen Kanadas Teamchef Jesse Marsch erhoben. „Er hätte nicht spielen dürfen“, so Nick Huoseh.

Davies war bereits angeschlagen nach Kalifornien gereist, dem Nationalteam sei das erhöhte Verletzungsrisiko bewusst gewesen, so der Manager. „Ich war überrascht, dass er anfing, denn er hatte dem Team mitgeteilt, dass er nicht in der Lage sei, zu beginnen“, schilderte Huoseh der „tz“.

Jesse Marsch setzte trotz des erhöhten Verletzungsrisikos auf Davies.
Jesse Marsch setzte trotz des erhöhten Verletzungsrisikos auf Davies.(Bild: EPA/CAROLINE BREHMAN)

„Hätte man verhindern können“
Marsch setzte dennoch auf den Bayern-Verteidiger und muss sich nun ordentlich Kritik gefallen lassen. „Er hätte die Situation besser meistern müssen, das hätte man zu 100 Prozent verhindern können“, ist Davies‘ Berater überzeugt.

Der 24-Jährige wurde bereits nach München gebracht, wo er am Mittwoch operiert wurde. Bis er wieder Fußball spielen kann, wird es jedoch mindestens ein halbes Jahr dauern ...

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