Im August 2022 lag Leon (6) tot in der Kitzbüheler Ache in Tirol. Sein Vater, Florian Apler (40), war 522 Tage in U-Haft, dann folgte der einstimmige Freispruch durch ein Geschworenengericht. Nun präsentierte er sein Buch und sprach mit der „Krone“ unter anderem über Morddrohungen, den Gefängnisalltag und Entschuldigungen, auf die er bis heute wartet.
„Krone“: Herr Apler, wie fühlte sich der Moment an, als sie 2024 einstimmig freigesprochen wurden?
Florian Apler: Das war dermaßen emotional intensiv, dass ich fast zusammengebrochen wäre. Es kam auf einmal alles hoch – es war kein Gefühl der Freude, sondern die totale Erschöpfung. Und es war nicht real.
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