27.06.2013 21:46 |

Turnier in Wimbledon

Klare Siege von Serena Williams und Novak Djokovic

Die Weltranglistenersten Serena Williams und Novak Djokovic sind am Donnerstag mühelos in die dritte Runde des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon eingezogen. Die 31-jährige Titelverteidigerin aus den USA setzte sich gegen Caroline Garcia aus Frankreich 6:3, 6:2 durch und trifft nun auf die Japanerin Kimiko Date-Krumm. Der 26-jährige Serbe, der Gewinner von 2011, gab in seinem zweiten Match ebenfalls neuerlich keinen Satz ab, er bezwang den US-Qualifikanten Bobby Reynolds, die Nummer 156 der Welt, mit 7:6(2), 6:3, 6:1.

Nach dem Out von Reynolds stand fest, dass erstmals seit 1912 kein US-Spieler die dritte Runde in Wimbledon erreichte. Djokovic, der wegen einsetzenden Regens unter dem geschlossenen Dach des Center Courts spielte, trifft nun um einen Platz im Achtelfinale auf den Sieger des Duells Jan-Lennard Struff (GER) gegen Jeremy Chardy (FRA). Aus dem bereits arg dezimierten Kreis der Top Acht kamen außerdem die polnische Vorjahrsfinalistin Agnieszka Radwanska (4) bzw. Tomas Berdych (CZE-7) und Juan Martin Del Potro (ARG-8) weiter.

Neuer Verletzungsrekord im modernen Tennis
In der zweiten Runde haben nicht weniger als neun Spieler aufgegeben oder konnten wegen Blessuren gar nicht antreten. Das ist Rekord im modernen Tennis, Gleiches war zuvor nun bei den US Open 2011 in der 1. Runde passiert. Insgesamt zwölf Spieler konnten bisher in diesem Wimbledon-Turnier ihre Matches nicht zu Ende spielen oder nicht antreten.

Tennis-Oldie Date-Krumm eilt zum nächsten Erfolg
Die 42-jährige Date-Krumm kennt hingegen keine Schwäche. Die Japanerin gewann gegen Paszek-Bezwingerin Alexandra Cadantu aus Rumänien 6:4, 7:5 und ist damit die älteste Spielerin in der Geschichte des Profitennis seit 1968, die bei dem Rasenklassiker in London die dritte Runde erreicht hat. Das Achtelfinale ist gegen Williams aber wohl außer Reichweite. "Ich hoffe, ich kann mehr als eine Stunde überleben", gab sich Date-Krumm keinen Illusionen hin.

Die Briten hoffen wieder einmal auf Andy Murray als ersten heimischen Herren-Champion seit 77 Jahren. Er ist als Nummer zwei der bei Weitem höchste Gesetzte in der unteren Hälfte des Feldes. Der nächste ist der Spanier Nicolas Almagro als Nummer 15, ein möglicher Gegner von Jürgen Melzer im Achtelfinale, falls dieser am Freitag gegen den Federer-Bezwinger Sergij Stachowski (UKR) besteht.

Die Österreicherin Sandra Klemenschits erreichte im Doppel gemeinsam mit der Schweizerin Romina Oprandi die zweite Runde, die Doppel-Partien mit Melzer und Tamira Paszek wurden hingegen wegen Regens vertagt.

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