Immer mehr Klöster schließen ihre Pforten. Auch im Missionshaus im Tiroler Absam (Bezirk Innsbruck-Land) müssen die letzten Bewohner jetzt Abschied nehmen. Das fällt nicht leicht, denn es ist eine mehr als hundertjährige Geschichte, die nun endet.
Es ist still in dem großen Haus, die Gänge sind leer, viele Räume längst nicht mehr beheizt. Kaum noch vorstellbar, dass hier zu Hochzeiten an die 60 Schüler, Priester, Ordensleute ein und aus gingen. Das ist lange her. Heute leben hier nur noch sieben Missionare, wie die Mitglieder der Ordensgemeinschaft „St. Josefs Missionare von Mill Hill“ genannt werden.
Am 20. Jänner schließen die sieben Männer endgültig die Tür hinter sich und verlassen ihr langjähriges Zuhause.
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