Das ÖSV-Team hat am Freitag am Bergisel neue Nahrung für Spekulationen geliefert: Bei der Quali wurden die Bindungen abgedeckt. „Eine reine Vorsichtsmaßnahme - und ein schönes Fressen für alle anderen jetzt wieder“, schmunzelt Cheftrainer Andi Widhölzl.
„Natürlich schaut jeder auf uns momentan. Alle spionieren, weil sie nicht verstehen, dass ein Team so gut und dominant sein kann. Aber man muss ehrlich sagen, wir springen auf einem extrem hohen Niveau“, schildert Widhölzl im ORF-Interview. Aufgrund der ÖSV-Dominanz hatte die ausländische Konkurrenz den Österreichern zuletzt mitunter unlautere Mittel in Bezug auf die Sprunganzüge unterstellt.
Jetzt stoßen auch noch die Bindungen der ÖSV-Athleten auf reges Interesse. Denn diese wurden von Daniel Tschofenig und Co. bei der Quali in Innsbruck „versteckt.“ „Es sieht einfach gut aus“, scherzt Widhölzl. Tatsächlich handelt es sich um einen Bindungsschutz. Weil ein Ski umgefallen und daraufhin eine Bindung kaputtgegangen war, sei das ÖSV-Team nun vorsichtiger. „Bindungen sind sehr teuer, die Athleten haben schon genug, aber auch nicht so viele Ersatzteile.“
Doch das Einpacken der Bindungen könnte nun erneut für Wirbel sorgen. Das weiß auch Widhölzl: „Ich gehe davon aus, dass es wieder ein paar Spekulationen gibt.“
Hier der Tournee-Stand:
„Es steht viel auf dem Spiel“
Seine Konzentration gilt jedenfalls voll und ganz der Tournee: „Es steht viel auf dem Spiel, wir haben drei Athleten ganz vorne. Die Jungs sind extrem locker und extrem motiviert, wir freuen uns auf zwei tolle Heimspringen.“
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