Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko erklärte, warum die Wahl für das Cockpit von Sergio Perez auf Liam Lawson und nicht auf Yuki Tsunoda fiel.
Lawson wird in der nächsten Saison Teamkollege des vierfachen Weltmeisters Max Verstappen. Der 22-jährige Neuseeländer setzte sich im Duell mit Yuki Tsunoda durch. Der Japaner fährt bereits seit vier Jahren für das Schwesterteam Racing Bulls (ehemals AlphaTauri) und rechnete sich ebenfalls gute Aufstiegschancen aus. Schlussendlich fiel die Wahl auf Lawson.
„Luxusproblem“
Eine enge und schwierige Entscheidung, wie Helmut Marko gegenüber dem Portal „F1-Insider.com“ erklärt. „Die Ingenieure präsentierten Vergleichszahlen, die wir zur Grundlage der Entscheidung nahmen. Im Prinzip war es ein Luxusproblem, beide hätten die Beförderung verdient“, so der 81-Jährige. „Aber Lawson hat vielleicht in Zukunft noch mehr Luft nach oben. Besonders seine mentale Stärke gab am Ende den Ausschlag.“
Lawson hatte in der abgelaufenen Saison die letzten sechs Grand-Prix-Wochenenden für die Racing Bulls bestritten und dabei den freigestellten Australier Daniel Ricciardo ersetzt. Lawson war 2019 in das Nachwuchsprogramm von Red Bull gewechselt.
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