Hinter Salzburg liegt die härteste Halbsaison seit dem Red-Bull-Einstieg. Die Daten und Fakten sprechen Bände – schlechter geht’s kaum.
Mit einem 3:0-Liga-Heimsieg gegen Klagenfurt verabschiedete sich Salzburg in die Winterpause und durfte sich so zumindest über einen positiven Abschluss freuen. Ansonsten hatten die Bullen heuer nicht viel zu jubeln, ein Blick auf einige Zahlen untermauert den Herbst des Grauens.
Punkteschnitt: Kein Trainer in der Bullen-Geschichte hat durchschnittlich weniger Zähler geholt als Pep Lijnders (1,64). Seine Vorgänger aus der jüngeren Vergangenheit waren deutlich besser – Gerhard Struber sammelte im Schnitt 1,94, Matthias Jaissle gar 2,28.
Ligapunkte: Rang fünf, nur 26 Zähler und Mega-Rückstand auf Sturm – schlimmer geht’s kaum. In der letzten Saison war man mit 36 Punkten Tabellenführer, 2022/23 holte man sogar 39.
Offensive: Einer der Hauptkritikpunkte unter Struber war, dass man nicht attraktiv genug spiele, zu wenig Tore schieße. Lijnders kündigte bei seinem Antritt dahingehend Veränderungen an. Die gab es aber nur in negativer Hinsicht: 1,72-mal traf Salzburg im Herbst durchschnittlich pro Spiel, bei Struber lag der Schnitt in seiner ersten Halbsaison bei 1,92.
Champions League: Die Ligaphase läuft zwar noch, nach sechs Spielen waren die Bullen aber noch nie schlechter. Drei Punkte und ein Torverhältnis von 3:18 – die Lijnders-Elf ist in der Königsklasse eine Laufkundschaft.
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