Dass Marcel Hirscher beim Slalom in Levi dermaßen zu kämpfen hatte, sei dem Material geschuldet, ist Kumpel und Ex-Skistar Felix Neureuther überzeugt. Der Ski des gebürtigen Salzburgers, der letztlich den zweiten Durchgang verpasste, hätte sich nicht so verhalten, wie er es sollte.
In seiner Funktion als Experte für den BR analysierte Neureuther die Fahrt des für die Niederlande antretenden 35-Jährigen. Was dem Bayern besonders aufgefallen ist: Im Vergleich zu Deutschlands Linus Straßer, habe sich Hirschers Außenski beim Schwungansatz kaum gebogen, der achtfache Gesamtweltcupsieger habe dadurch nicht den nötigen Grip aufbauen und den Ski drehen können.
Brisant: Zwar verteidigt Neureuther damit Hirschers skifahrerisches Können, allerdings ist es dessen eigene Marke, die ihm als Ausstatter dient. Die Kritik an seinem Van-Deer-Ski wäre dem Weltcup-Rückkehrer wohl lieber erspart geblieben. Wenngleich man erneut festhalten muss: Henrik Kristoffersen raste im zweiten Durchgang mit Laufbestzeit zu Rang zwei – ebenfalls mit Van-Deer-Latten an den Füßen ...
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