So ein Theater! Mit der Komödie „Nichts als Chaos“ von Jürgen Horner lässt das Linzer Kellertheater zu seinem 70-Jahre-Jubiläum hinter die Kulissen des Bühnenlebens blicken: Bestes Training für die Lachmuskeln – und es gibt einen neuen Publikumsliebling.
„Nichts als Chaos“ ist vielleicht nicht die allerbeste Stückwahl der Boulevardbühne am Linzer Hauptplatz. Aber die Komödie wird von einem professionellen Team unter Regisseur Peter Andreas Landerl unterhaltsam umgesetzt.
Der Inhalt: Es läuft nicht alles rund bei der Generalprobe einer Theatergruppe. Das „Stück im Stück“ dreht sich um die Wahrsagerin Madame Kassandra und – wie es sich für eine Boulevardkomödie gehört – um jede Menge Probleme mit der Männerwelt. Im zweiten Akt, bei der Premiere, geht es mit der Chaostruppe aber erst so richtig rund...
Die Aufführung lebt vom Schauspiel-Team. Gabriele Deutsch ist die exaltierte Schauspielerin Jolante, die mit ihrer Kollegin Gitti (witzig: Claudia Schächl) so manche private Fehde ausficht. Mit Max Ortner in der Rolle eines Regisseurs und Fensterputzers hat das Kellertheater einen neuen Publikumsliebling!
Noch weitere „Geheimwaffen“
Bewährter Garant für Pointengewitter: Wolfgang Ortner in der Rolle eines Schauspielers mit Textschwächen. Die Geheimwaffen der Aufführung sind jedoch Alexander Knaipp als Souffleur in der Stehlampe und Birgit Zamulo als Mädchen für alles.
Die Lachmuskeln des Publikums wurden im Linzer Kellertheater vor allem nach der Pause strapaziert. Verdienter Applaus!
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