Mobbing, Diskriminierung, physische Attacken – Gewalt im Job hat viele Gesichter. Sie trifft vor allem Menschen in Dienstleistungsberufen. Der Arbeitsplatz sollte kein Ort sein, an dem man sich über seine Sicherheit Gedanken machen muss. Die Realität sieht für viele jedoch anders aus. Der ÖGB Tirol warnt vor weitreichenden Folgen. Wer sich keine Hilfe holt, muss oft leiden.
Wer an Gewalt denkt, hat zunächst vermutlich körperliche Angriffe im Kopf. Doch Gewalt beginnt schon viel früher: „Beispielsweise bei Beleidigungen, Erniedrigungen oder Ausgrenzung“, zählt Philip Wohlgemuth, Vorsitzender des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) Tirol, auf. Betroffen seien davon alle Branchen, besonders jedoch der öffentliche Verkehr, Gastronomie und Hotellerie, der Sicherheitssektor, Gesundheit, Pflege, Rettungsdienst, Dienstleistungsberufe, Geldabwicklung und öffentliche Verwaltung (siehe Grafik). Gefährdet sind laut Wohlgemuth auch Einrichtungen mit Allein- bzw. uneinsehbaren und isolierten Arbeitsplätzen.
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