Erst blutete er, dann jubelte er: Ex-Salzburger Strahinja Pavlovic lieferte am Samstagabend im Milan-Dress beim 1:0-Heimsieg gegen Udinese alles, was das Fan-Herz begehrt.
Knapp vor der Pause zog sich Pavlovic, der im Sommer von Salzburg zu Milan gewechselt war, die Platzwunde zu. Turban rauf, und weiter ging‘s. Die Fans feiern den Serben auf Social Media jetzt mitunter als „Killer Application“. Auch er selbst gibt sich auf Insta geradezu als Actionheld. „Kämpfen bis zum Schluss“, schreibt er zu den Fotos, die ihn zunächst blutend und dann jubelnd zeigen.
Lange zu zehnt
Es war in vielerlei Hinsicht ein Kampf für Milan und Pavlvoic am Samstag gegen Udinese. Über 60 Minuten lang mussten die Hausherren nach Rot für Tijjani Reijnders in Unterzahl agieren. Samuel Chukwueze hatte davor schon zur 1:0-Führung, letztlich zum Endstand, getroffen.
Ex-Bulle Pavlovic scheint bei Milan anzukommen. Viermal stand der Innenverteidiger – der mit Noah Okafor einen weiteren Ex-Salzburger bei Milan als Mannschaftskollegen hat – in bisher acht Liga-Saisonspielen in der Startformation. Einmal, in der dritten Runde beim 2:2 gegen Lazio Rom, traf er bereits.
Punktemäßig wäre freilich mehr drin gewesen. Nach acht Runden hält Milan bei 14 Punkten.
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