Vor 110 Jahren wurde in Friesach das Familienunternehmen Craigher gegründet: 20 Tonnen Kakao werden in der Manufaktur pro Jahr verarbeitet – zu hochwertigen Schokoladen.
Craigher-Schokoladen sind aus Friesach nicht wegzudenken – und umgekehrt hat die Unternehmerfamilie auch allen Verlockungen, sich anderswo anzusiedeln, widerstanden: „Wir gehören hierher“, betont Seniorchef Dieter. Er ist ja seit seiner Kindheit im 1914 gegründeten Betrieb zuhause. „Ich habe schon Schaumrollen verkauft, ehe ich in der Schule war“, erinnert sich der 70-Jährige, seit 1980 Chef, stets mit Gattin Barbara an der Seite, die auch als Standesbeamtin in Friesach bekannt war.
Mittlerweile ist mit den Zwillingen Hanna und Dominikus die vierte Craigher-Generation am süßen Werk. Sie sollen dafür sorgen, dass die alteingesessene Konditorei und Schokoladenmanufaktur mit derzeit 14 Mitarbeitern den Sprung in die Moderne schafft. „Wir müssen den Onlinehandel ausbauen,“ sagt Hanna. „Und dafür braucht es ganz besondere Produkte.“ 20 Tonnen Kakao werden jährlich von Hand verarbeitet, nicht nur für die kleinen, feinen Tafeln, sondern auch als herzige Osterhasen oder süße Krampusse.
Neue Premiumserie
Mehr als 80 Schokoladensorten umfasst das Sortiment, jetzt ist Papa Dieter aber mit einer herausragenden neuen Premiumserie in Produktion gegangen: Zehn reine Schokoladen ohne Zusatzstoffe und nur aus den besten Kakaobohnen, die Südamerika zu bieten hat, sollen die Geschmacksknospen anspruchsvoller Schokotiger erfreuen. „Drei Jahre habe ich gebraucht, bis alles gepasst hat – das Rezept, die Verpackung, die Geschichte, die jede Sorte zu erzählen hat.“ Diese süße Reise von Venezuela über Costa Rica bis Bolivien ist quasi das Jubiläumsgeschenk zum 110. Geburtstag.
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