Die junge Frau war am 15. Dezember gegen 20.15 Uhr mit Handschellen gefesselt in der Polizeiinspektion im Bezirk Donaustadt aufgetaucht. Die 17-Jährige berichtete den Beamten, dass sie von unbekannten Männern überfallen und ihr die Handtasche gestohlen worden sei. Die Wienerin erstattete sogar Anzeige gegen die vermeintlichen Täter.
Bei den Ermittlungen stellten die Polizisten dann jedoch Ungereimtheiten fest: So existierten die angegebenen persönlichen Daten der 17-Jährigen gar nicht. Als die Beamten die wahre Identität des Mädchens schließlich klären konnten, wurde sie ein zweites Mal zur Einvernahme geladen.
Um 20 Euro gewettet
Als die Wienerin schließlich am Freitag erneut in der Polizeiinspektion vorstellig wurde und die Polizisten das Mädchen mit ihren Erkenntnissen konfrontierten, gab sie den Schwindel zu. Um 20 Euro hatte die Jugendliche mit einem Freund gewettet, dass sie sich trauen würde, mit Handschellen gefesselt in eine Polizeiinspektion zu gehen und Anzeige wegen Raubes zu erstatten.
Die Wienerin wurde von der Polizei wegen Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung angezeigt.
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