So, 23. September 2018

WM-Qualifikation

08.09.2005 10:20

Mexiko jubelt über geschaffte Qualifikation

Mexiko steht als zehnter Teilnehmer an der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland fest. Die Mannschaft von Trainer Ricardo La Volpe gewann am Mittwochabend (Ortszeit) in Mexiko-Stadt gegen Panama mit 5:0 (1:0) und schaffte damit als zweites Team nach den USA in der Nord- und Mittelamerika- Zone (CONCACAF) die Qualifikation. Beste Aussichten auf das Ticket nach Deutschland hat auch Costa Rica, dem nach dem 2:0 (1:0) gegen Trinidad und Tobago der dritte Gruppenplatz kaum noch zu nehmen ist.

Für Mexiko bedeutet die Reise nach Deutschland bereits die vierte WM-Teilnahme nacheinander. "Wir sind die Riesen der CONCACAF und werden das auch weiter zeigen", sagte La Volpe nach der einseitigen Partie vor nur 25.000 Zuschauern im 105.000 Besucher fassenden Azteken-Stadion. Die Tore erzielten Luis Ernesto Perez (30.), Rafael Marquez (54.), Jared Borgetti (59.), Francisco Fonseca (74.) und Pavel Pardo (76.). Stürmerstar Borgetti, der beim Confederations Cup im Juni das Siegtor gegen Brasilien erzielt hatte, war hochzufrieden. "Wir haben guten Fußball gespielt. Wir sind gut, wir sind stark, wir sind bereit für Deutschland", sagte er.

Zwei Spieltage vor Abschluss der Qualifikation liegt Mexiko, das bei seinen zwölf WM-Teilnahmen bislang nicht über das Viertelfinale hinausgekommen ist, punktgleich mit den USA auf Platz zwei der Gruppe. Die Amerikaner, die sich bereits am Samstag qualifiziert hatten, schonten beim torlosen Unentschieden gegen Guatemala in Guatemala-Stadt mehrere Stammkräfte.

Costa Rica fast durch
Costa Rica steht unterdessen nur noch einen Schritt vor der dritten WM-Teilnahme nach 1990 und 2002. Die Mittelamerikaner bauten als Dritter ihren Vorsprung vor dem Vierten Guatemala auf fünf Punkte aus. Alvaro Saborio (14.) und Walter Centeno (50.) erzielten in San José die Tore gegen Trinidad und Tobago. Während sich der CONCACAF- Dritte direkt für Deutschland qualifiziert, muss der Vierte noch eine Ausscheidung gegen Bahrain oder Usbekistan bestreiten.

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