Im freien Skiraum

Snowboarder bei Lawinenabgang in Tirol getötet

Österreich
06.02.2013 17:09
Bei einem Lawinenabgang ist am Mittwoch ein deutscher Snowboarder in Sölden in Tirol getötet worden. Laut ersten Informationen der Bergrettung war der Wintersportler außerhalb der gesicherten Piste unterwegs und löste im freien Skiraum das Schneebrett aus. Er wurde von den Schneemassen mitgerissen und verschüttet. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Der Lawinenabgang hatte sich kurz vor 15 Uhr im Bereich des Wasserkars in Sölden ereignet. Der Snowboarder wurde rund 200 Meter von den Schneemassen mitgerissen. 

Begleiter des Mannes beobachteten das Unglück und alarmierten die Rettungskräfte. Der Urlauber wurde nach rund eineinhalb Stunden geborgen. Laut Bergrettung hatte der Snowboarder kein Lawinenverschüttetensuchgerät bei sich.

Erhebliche Lawinengefahr in Tirol
Am Mittwoch herrschte in Tirol verbreitet erhebliche Lawinengefahr, also Stufe "3" der fünfteiligen Skala. Die Hauptgefahr ging von neu gebildeten Triebschneeansammlungen aus, warnten die Experten des Landes. Oft reiche schon geringe Zusatzbelastung wie das Gewicht eines Wintersportlers aus, hieß es.

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