Um kurz nach 19.30 Uhr kam die 45-jährige Frau nach der Arbeit in ihre Wohnung in der Schlachthausgasse. Dort wurde die Mutter bereits von dem 23-Jährigen erwartet. Er packte sie am Hals, würgte sie und stieß sie zu Boden. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen am Kopf. Zudem zückte der junge Mann ein Messer und drohte der 45-Jährigen, sie zu töten.
In Wohnung eingesperrt
Danach rannte der Sohn mit der Handtasche und dem Handy seiner Mutter aus der Tür und sperrte die verängstigte Frau mit ihrem eigenen Schlüssel in der Wohnung ein. Erst nach etwa einer Stunde gelang es der 45-Jährigen über das Festnetz einen Verwandten zu erreichen. Der hatte ebenfalls einen Schlüssel für die Wohnung und konnte so für ihre Befreiung sorgen. Die beiden gingen dann zur Polizei.
Die alarmierte Exekutive konnte den Sohn kurze Zeit später via Handy erreichen und forderte ihn auf, zur sofortigen Einvernahme in die Polizeiinspektion zu kommen. Doch bislang ließ sich der 23-jährige Arbeitslose dort nicht blicken - er dürfte untergetaucht sein. Der Flüchtige wurde wegen schweren Raubes, gefährlicher Drohung, Nötigung und Freiheitsentziehung angezeigt. Außerdem wurde über ihn ein Betretungsverbot verhängt.
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