In einem ersten Schritt wollen die EU-Staaten bei der Konferenz in Brüssel ihre jeweiligen nationalen Beiträge anbieten. In weiterer Folge muss in Verhandlungen zwischen den Staaten geklärt werden, welcher tatsächliche Beitrag dann benötigt wird. Dies könne noch Wochen dauern, hieß es in Ratskreisen.
Militärische, politische und humanitäre Lage wird thematisiert
Die Truppensteller-Konferenz findet parallel zu einer internationalen Mali-Konferenz in Brüssel statt. Vertreter von 45 Staaten und internationalen Organisationen wollen über die militärische, politische und humanitäre Lage in Mali sprechen. Die Konferenz wurde von den Vereinten Nationen, der Afrikanischen Union und der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS einberufen. Die EU ist Gastgeber und einer der Teilnehmer.
Der Start der EU-Ausbildungsmission zum Training der Streitkräfte von Mali steht noch nicht fest. Ursprünglich war Ende Februar/Anfang März vorgesehen. Die EU geht von bis zu 250 Ausbildern aus. Diese sollen durch etwa 200 Soldaten geschützt werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.