Thomas Müller und Joshua Kimmich haben sich nach dem 4:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Ulm hinter Bayern-Kollegen Leon Goretzka gestellt. Der Mittelfeldspieler würde sich immer reinhauen, auch wenn er gerade eine schwere Phase durchleben müsse, so die Bayern-Kicker.
„Es mir natürlich leid, weil Leon schon einer ist, der sich immer reinhaut, immer hundert Prozent gibt und sich in den Dienst der Mannschaft stellt“, erklärt Kimmich im „Sport1“-Interview. Aus Sicht des Spielers wisse er, wie schwer so eine Situation sei, allerdings sei es am Ende des Tages immer eine Entscheidung des Vereins.
Goretzka sei zudem ein sehr guter Freund, weshalb die Situation nochmal schwieriger sei, erklärt Kimmich, der sich selbst immer wieder Kritik ausgesetzt sieht. Auch Doppel-Torschütze Müller brach eine Lanze für seinen Teamkollegen: „Leon hat keine einfache Situation gerade und trainiert trotzdem exzellent. Das muss man ganz klar herausstellen.“
Gibt es noch einen Transfer?
Für das Spiel gegen Ulm wurde Goretzka nicht in den Kader berufen, obwohl er fit ist. Eine Entscheidung, die durchaus für Aufsehen sorgte und als Signal an den Spieler gilt, dass man von Seiten des Vereins nicht mehr mit ihm plant. „Wir haben von großer Leistungsstärke gesprochen, die wir im Kader haben. Und dann muss jeder Spieler für sich entscheiden, wie er dann damit umgeht“, betont diesbezüglich Sportvorstand Max Eberl.
Der Vertrag des Routiniers läuft noch bis 2026 und er hat sich zuletzt immer wieder zum Verein bekannt. Loses Interesse am 29-Jährigen haben angeblich Atletico Madrid und Napoli. Ob dies allerdings zu einem Wechsel im Sommer reicht, ist derzeit mehr als fraglich.
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