Österreichs Teams bei den Europameisterschaften im Beach-Volleyball haben die Qualifikation für die entscheidenden Wochenend-Spiele verpasst.
Für Dorina und Ronja Klinger, Julian Hörl/Alexander Horst sowie Timo Hammarberg/Philipp Waller war am Freitag in den Niederlanden jeweils im Achtelfinale Endstation, wobei die beiden Männer-Teams davor Zwischenrunden-Siege gefeiert hatten. Je zwei weitere rot-weiß-rote Frauen- und Männer-Gespanne war schon zuvor ausgeschieden.
Die Olympia-Teilnehmer Hörl/Horst hatten die Italiener Tobia Marchetto/Jakob Windisch mit 2:0 (11,15) ausgeschaltet, ehe sie den routinierten spanischen Paris-Viertelfinalisten Pablo Herrera/Adrian Gavira ähnlich glatt 0:2 (-12,-16) unterlagen. Hammarberg/Waller hatten gegen die Ukrainer Sergej Popow/Eduard Reznik mit 2:0 (8,10) die Oberhand behalten, gegen die Niederländer Leon Luini/Christiaan Varenhorst war bei einem 0:2 (-16,-20) nichts zu holen. Die Klinger-Schwestern verloren ihr Achtelfinale gegen die Litauerinnen Monika Paulikiene/Aine Raupelyte 0:2 (-23,-18).
Die Klingers waren nach gesamt zwei Siegen und drei Niederlagen mit ihrem bisher besten EM-Abschneiden freilich „glücklich. Wir waren noch nie bei einer EM unter den Top 10“, sagte Dorina Klinger. „Auch wenn es ein durchwachsenes Turnier war, bin ich super-stolz auf uns und sehr zufrieden mit der Platzierung.“ In der nächsten Woche servieren die Geschwister in Hamburg erstmals bei einem Elite-16-Turnier per erspieltem Hauptfeld-Fixplatz. Im Juli in Wien hatten sie es per Wildcard geschafft. Nach dem Hansestadt-Auftritt wird es in eine Wettkampfpause geben.
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