Ein 17-Jähriger war seit Wochen aus seiner Asylunterkunft abgängig gewesen und extra mit dem Zug nach Langenzersdorf (NÖ) gereist, wo er eine 14-Jährige vergewaltigt haben soll. In der U-Haft schweigt er noch immer.
Auch eine Woche nach der Vergewaltigung einer 14-Jährigen sitzt der Schock in Langenzersdorf im Bezirk Korneuburg tief. Wie berichtet, soll das Mädchen am Bahnhof von einem somalischen Asylwerber (17) zwischen parkenden Autos zu Boden gedrückt und zu sexuellen Handlungen gezwungen worden sein.
Bei Polizeikontrolle aufgeflogen
Der Verdächtige wurde zwei Tage später festgenommen, nachdem er wegen Verdachts eines Handydiebstahls in Korneuburg kontrolliert und von einer Polizistin erkannt worden war. Der 17-Jährige sitzt in U-Haft und streitet die Tat weiterhin ab.
Es kommen aber immer weitere Details ans Tageslicht. So soll der Verdächtige seit Wochen nicht mehr in der Flüchtlingsunterkunft in Korneuburg aufgetaucht und extra mit dem Zug nach Langenzersdorf gefahren sein. Dort dürfte er sich bewusst für das abseits gelegene Parkplatzgelände entschieden haben, um jemandem aufzulauern.
Fall wird zum Politikum
„Der Vergewaltigungsfall zeigt schonungslos auf: Der junge Mann kommt heuer nach Österreich, tritt das Gastrecht mit Füßen, zerstört eine Kinderseele und muss jetzt vom Steuerzahler erhalten werden. So etwas brauchen wir in unserem Land nicht“, kritisiert Asyl-Landesrat Christoph Luisser (FPÖ).
Als „typisch blaues Ablenkungsmanöver“, bezeichnete daraufhin ÖVP-Nationalrat Andreas Minnich die Kritik des Asyl-Landesrates am Innenminister. „Luisser ist, wie der Name schon sagt als ASYL-Landesrat für Asylwerber in Niederösterreich zuständig. Wenn dann etwas passiert, versucht er sich an anderen abzuputzen. Nicht schimpfen und Geld kassieren, sondern arbeiten und für Ordnung sorgen. Das ist die Aufgable eines Landesrates. Die Polizei hat im Gegensatz zum Herrn Landesrat Luisser ihren Job gemacht und den Aslywerber sofort verhaftet“, so der Korneuburger Abgeordnete Minnich.
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