Spektakuläre Aufgriffe und Festnahmen von Schleppern sorgen seit Tagen an der österreichisch-ungarischen Grenze erneut für Großeinsätze. Mit bis zu 130 km/h rasen die Täter auf der Flucht durch die Ortschaften. Um nicht erwischt zu werden, gehen die gut vernetzten Täter nach ganz genauen Plänen vor.
In schlechter Erinnerung ist die gängige Praxis der Schlepperbosse noch vor einem Jahr. Sie schickten zwei Transporte voller Flüchtlinge los, um fast zeitgleich in unmittelbarer Nähe die Grenze nach Österreich zu durchbrechen. „Keinesfalls anhalten, gib Gas“, ordneten die Auftraggeber ihren Fahrern live via Handy an. So risikobereit wagt sich die Schleuser-Mafia derzeit nicht vor. Stattdessen geht sie auf Nummer sicher. Das zeigt der aktuelle Fall eines Schlepper-Quartetts im Bezirk Oberpullendorf.
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