Olympisches Klettern

Schubert kann sich in Spitzengruppe festsetzen

Olympia
05.08.2024 12:11
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Österreichs Kletter-Ass Jakob Schubert ist am Montag erfolgreich in die Mission Olympia-Edelmetall gestartet. Beim Bouldern zeigte er eine überzeugende Leistung und landete mit 44,7 Punkten auf dem sechsten Platz. Die Kletter-Entscheidung in Paris geht insgesamt über fünf Tage, am Mittwoch folgt, mit dem Vorstieg, die Paradedisziplin von Schubert. Das Finale folgt am Freitag. 

Großartiger Start von Jakob Schubert in den olympischen Kombinationsbewerb im Klettern. Der Tiroler liegt nach dem Boulderteil des Semifinals bereits auf Rang sechs. Damit ist vor dem zweiten Teil, dem Vorstieg, das Finalticket der Top Acht fast fix.

Hier der Endstand:

56 vergebliche Versuche hatte es zuvor im Boulder-Teil des Kombi-Semifinals gegeben, ein Top zu erreichen. Da musste schon Jakob Schubert kommen. Der Tiroler schaffte es gleich bei seinem ersten Boulder ganz nach oben, löste damit einen Beifallssturm aus. Endlich war der Bann gebrochen. Nur wenige Sekunden später wurde der Applaus noch heftiger, auch Lokalmatador Sam Azevou holte ein Top.

Im zweiten Boulder kletterte Schubert zwar nicht bis ganz nach oben, aber immerhin bis zur zweiten Zone. Damit hatte er zur Halbzeit schon mehr Punkte gemacht als fast alle anderen Athleten in der kompletten Runde.

Paradedisziplin am Mittwoch
Der zweite Teil des Halbfinals, der Vorstieg, wird erst Mittwoch absolviert. In Anbetracht von Schuberts Stärke in dieser Disziplin war das Finalticket aber schon zu diesem Zeitpunkt fast gebucht.

Bei den beiden letzten Bouldern schaffte „Jockel“ zwar nur die erste Zone, das reichte dennoch mit 44,7 Punkten für den sechsten Rang. In Führung lag nach dem Bouldern wenig überraschend Japans Jungstar Sorato Anraku mit 69,0 Punkten.

Trainer Heiko Wilhelm ist mit der Ausgangslage hochzufrieden: „Es war mega, dass er den ersten Boulder geschafft hat. Für Jakob war auch gut, dass es eine schwierige Boulderrunde war.“ Denn da wiegt der Vorstieg umso mehr.

(Bild: Christof Birbaumer)

„Das schaut auf jeden Fall sehr gut aus mit dem Finale, wenn ich jetzt schon in den Top 8 bin. Es ist eng, aber wenn ich im Vorstieg normal abliefere, sollte ich das schaffen“, gibt sich Schubert selbst optimistisch und weiter: „Es war überraschend heiß, das hat die ersten beiden Boulder schwer gemacht wegen der Reibung. Die Stimmung war Hammer. Normal bekommst du hinten ja mit, ob es Tops gibt, aber diesmal hab ich erst jetzt gesehen, dass meins das erste war, weil es dauernd so laut war.“

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