Kuriose Geschichten

Ei und geschmuggelte Robbe als Paris-Glücksbringer

Olympia
28.07.2024 08:03

Wie der Kultfilm „Cool Runnings“ für einen der kuriosesten Glücksbringer in Österreichs Team sorgte und welcher frühere Reiter der Spanischen Hofreitschule von seiner Tochter mit einer ins Gepäck geschmuggelten Stoffrobbe überrascht wurde.

Der Kino-Blockbuster „Cool Runnings“ hat Maximilian Foidl geprägt. Der Mountainbiker, der Montag in Paris im Cross Country-Bewerb startet, erklärt: „Als Kind war Cool Runnings mein absoluter Lieblingsfilm. Insgesamt habe ich ihn schon über 30 Mal gesehen, habe ihn in den letzten Tagen auch wieder zur Einstimmung auf die Spiele geschaut.“

Mountainbiker Maximilian Foidl, der Montag im Cross-Country-Bewerb startet, hat ein Ei als ...
Mountainbiker Maximilian Foidl, der Montag im Cross-Country-Bewerb startet, hat ein Ei als Glücksbringer in Paris dabei.(Bild: GEPA pictures)

Ei war auch schon bei Olympia in Tokio dabei
Einer der vier jamaikanischen Bobfahrer aus dem Kino-Hit hatte ein Glücksei. Bremser Sanka Coffie küsste immer vor dem Start ein rohes Ei, weil er glaubte, so sein Team schützen zu können. Foidl lächelt: „Deshalb habe ich schon für Olympia in Tokio von meiner Freundin ein Ei bekommen. Jetzt habe ich auch wieder eines dabei.“

Florian Bacher (re.) bekam von seiner Tochter eine Stoffrobbe ins Gepäck geschmuggelt. Stefan ...
Florian Bacher (re.) bekam von seiner Tochter eine Stoffrobbe ins Gepäck geschmuggelt. Stefan Lehfellner (li.) setzt auf ein kleines geschmiedetes Hufeisen als Glücksbringer.(Bild: GEPA pictures)

Tradition: Tochter schmuggelt Kuscheltier in Koffer
Das Dressurteam hat ebenfalls ganz spezielle Glücksbringer. Florian Bacher, der fast 20 Jahre in der Spanischen Hofreitschule gearbeitet hat, bekam für Paris von seiner Tochter Clara eine Stoffrobbe in den Koffer geschmuggelt. Der 38-Jährige erzählt: „Das hat mittlerweile Tradition. Ich bekomme vor großen Turnieren von ihr immer ein Kuscheltier im Gepäck versteckt.“

(Bild: GEPA pictures)

Krawattennadel vom verstorbenen Vater
Sein Teamkollege Stefan Lehfellner setzt schon länger auf ein geschmiedetes kleines Hufeisen. Victoria Max-Theurer trägt bei jedem Wettkampf eine Krawattennadel, die sie einst von ihrem verstorbenen Vater bekommen hat. Dazu hat sie in der Hosentasche ein kleines Pferdchen von einer Freundin, die ebenfalls nicht mehr am Leben ist. Christian Schumach schwört auf die Turnierstiefel, die er bei seinem ersten Grand Prix getragen hat.

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