Nur noch sechs Prozent Marktanteil - das ist für Red Bull anscheinend zu wenig. Der Getränkehersteller streicht nun sein Werbebudget für Israel komplett, alle 15 Mitarbeiter der Israel-Niederlassung wurden entlassen, wie die Zeitung "Jedijot Achronot" berichtet. Nur noch der Geschäftsführer und der Verkaufsdirektor blieben vor Ort. Aus "Glaube an den israelischen Markt" wolle die Red Bull GmbH ihre Vertretung vor Ort allerdings nicht vollkommen aufgeben.
Einbruch durch "Hüttenkäse-Revolution"
Seit dem sozialen Aufstand vor zwei Jahren, der sogenannten Hüttenkäse-Revolution, sind die Israelis zunehmend preisbewusster geworden. Das wirkt sich nun auch auf den Getränke-Sektor aus. Während israelische Energy Drinks im Supermarkt etwa 80 Cent kosten, muss man für eine Dose Red Bull 1,20 Euro berappen. Das ist den Menschen offenbar zu teuer: Der Marktanteil ist von früher 80 Prozent in den Keller gerasselt.
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