Für Carlos Sainz geht das Kapitel Ferrari nach der laufenden Saison zu Ende, er wird sich für das kommende Rennjahr ein neues Cockpit suchen müssen. Eine schwierige Wahl, selbst ohne die jüngsten Entwicklungen im Fahrermarkt sowie der Regel-Revolution, die 2026 kommen wird.
Alpine, Williams oder Sauber? Aktuell hat Sainz drei Angebote auf dem Tisch liegen, könnte wohl jederzeit unterschreiben. Bevor er das tut, möchte sich der Spanier allerdings genügend Zeit nehmen, jede der drei Optionen gut abzuwägen.
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Immerhin stehen der Formel 1 spannende Jahre bevor. 2026 wird das Sauber-Team zu Audi, außerdem treten im selben Jahr neue Regeln in Kraft (Gewichtsreduzierung, verkürzter Radstand, geringere Fahrzeugbreite, ...). Welcher Rennstall am besten auf die Revolution reagieren wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch schwer ablesen.
Doch auch ohne diese Entwicklungen sei die Wahl nach dem richtigen Team keine einfache, wie Sainz festhält. „Es war immer kompliziert, eine solche Entscheidung ist nie einfach – oder zumindest nicht so einfach, wie sie in den Medien dargestellt wird. Deshalb habe ich diese Wahl noch nicht gefällt“, erklärte der dreifache Grand-Prix-Sieger. „Es ist auch ein bisschen ein Ratespiel, man braucht Glück und versucht, herauszufinden, was in der Formel 1 passiert.“ Bis für den 29-Jährigen ein neues Kapitel beginnt, will er in den verbleibenden Saisonrennen mit Ferrari das Beste herausholen. In der Fahrer-WM liegt er aktuell mit 146 Zählern auf Rang vier.
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