Tesla lässt nach eigenen Angaben zwei seiner humanoiden „Optimus“-Roboter autonom Aufgaben in der Fabrik erledigen. Um welche Aufgaben es genau dabei geht, ließ der US-Elektroautohersteller allerdings offen.
Im April sagte Musk noch, Teslas humanoider Roboter könne einfache Fertigungsaufgaben im Labor ausführen. Man wolle die Maschinen bis Ende des Jahres für einen eingeschränkten Einsatz in die Fertigungshallen bringen. Und bis Ende 2025 sollen sie auch anderen Unternehmen zum Kauf angeboten werden. Musk bekräftigte damals, dass nach seiner Meinung „Optimus“ auf lange Sicht wertvoller als alles andere bei Tesla sein werde.
Die Neuigkeit war allerdings ohnehin nur ein Punkt in einer langen Auflistung von Tesla-Meilensteinen, die Aktionäre überzeugen sollen, am Donnerstag für ein milliardenschweres Vergütungspaket von Firmenchef Elon Musk zu stimmen, das von einem Gericht torpediert wurde. Zugleich sollen sie nach dem Willen des Elektroauto-Herstellers über eine Verlegung des offiziellen Firmensitzes von Delaware nach Texas entscheiden.
Zitterpartie um 56 Milliarden Dollar
Das 2018 von Aktionären gebilligte Aktienpaket, dessen Wert damals mit 56 Milliarden Dollar (aktuell rund 52 Milliarden Euro) angegeben wurde, war von einer Richterin in Delaware nach einer Anlegerklage gekippt worden.
Sie kam zu dem Schluss, dass Musk bei der Vereinbarung der großzügigen Vergütung im Tesla-Verwaltungsrat zu viel Einfluss im Hintergrund gehabt habe, als dass man von einem fairen Verfahren sprechen könne. Und die Aktionäre seien darüber im Dunkeln gelassen worden, wodurch sie keine Möglichkeit gehabt hätten, eine gut überlegte Entscheidung zu treffen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.