Jetzt also doch wieder Roberto de Zerbi? Der FC Bayern soll beim Brighton-Coach jetzt „richtig nachbohren“, wie die „Bild“-Zeitung wissen will. Dabei hatte er ja eigentlich Brighton schon die Treue geschworen.
Er werde nicht wechseln, sondern dort bleiben, wo er sich wohlfühlt und wo er sich den Fans verpflichtet fühlt: bei Brighton. Mit diesem (sinngemäßen) Statement hatte Chefcoach Roberto de Zerbi vor einigen Wochen die Herzen der Brighton-Fans höherschlagen lassen. Und doch könnte es anders kommen. Denn so sehr de Zerbi gern bleiben würde – zwischen ihm und dem Klubchef scheint‘s dezent zu krachen. Das jedenfalls will „Bild“-Reporter Christian Falk in Erfahrung gebracht haben. Und die Bayern, die auf diesen Umstand offenbar setzen. „Max Eberl will ihn unbedingt“, erklärte Falk in der Sendung „Bild Sport“. Demnach „bohrt Bayern da jetzt nochmal richtig.“
„Liebe die Stadt“
Es wäre schon ein wenig kurios. Vor zehn Tagen hatte de Zerbi noch erklärt: „Ich möchte in Brighton bleiben. Ich liebe die Stadt, den Klub, die Fans.“ Er will also bleiben – und könnte doch in München landen.
Zweiter Ball?
Andererseits: Kurios verläuft die Trainersuche der Bayern sowieso seit Monaten. Nagelsmann, Alonso, Rangnick, Emery, Schmidt und an sich auch schon De Zerbi – allesamt wollte Bayern und bekam sie nicht. Ob ei Münchener jetzt bei De Zerbi den – um‘s im Fußballjargon auszudrücken – zweiten Ball verwerten können?
Schlecht wär‘s nicht. Einen Spieltag vor Saisonschluss steht der Cheftrainer für die neue Saison noch immer nicht fest. Und am 23. August geht‘s schon wieder los ...
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