Mitja Mörec erlebte als Spieler viele Kulturen und pflegt seine Kontakte bis heute. In der 2. Liga sitzt der 41-Jährige bei FAC bereits seit drei Jahren auf der Trainerbank. Über Sturm schaffte er den Sprung ins Nationalteam. Die Top 5 bleiben in Floridsodrf das Ziel.
Ich habe noch immer viele Kontakte zu den Leuten, einiges erlebt und durfte sehr tolle Kulturen kennenlernen“, erinnert sich Mitja Mörec gerne zurück.Der 41-Jährige verteidigte in seiner aktiven Karriere in elf verschiedenen Ländern (darunter auch in Griechenland, Kasachstan, Aserbaidschan oder Vietnam). Die meisten Spiele (55) machte Mörec, der 2020 seine Laufbahn beim FavAC beendete, aber für Sturm. „Graz war die schönste Zeit. Der Klub und die Stadt waren schon damals fantastisch – wie auch die Fans. Da schaffte ich ebenfalls den Sprung in Sloweniens A-Team.“
Seit mittlerweile 1123 Tagen hält er aber Zweitligist FAC auf der Trainerbank die Treue, beim letzten 1:1 gegen Dornbirn coachte er sein 103. Spiel, dabei holte Mörec einen Punkteschnitt von 1,8. Die Floridsdorfer Abstiegssorgen aus der Vergangenheit sind Geschichte, schlechter als Platz neun war man in der Mörec-Ära noch nie. Der Vize-Titel aus der Saison 2021/22 bleibt natürlich unvergessen. „Die Denkweise des Klubs hat sich geändert. Der Verein hat sich in den letzten drei Jahren im sportlichen Bereich extrem weiterentwickelt. Ich und mein Trainerteam haben alle Freiheiten, das stärkt dir den Rücken.“
Auch drei Runden vor dem Ende mischen die Wiener erneut vorne mit, auf dem vierten Platz liegt man sechs Punkte hinter Rang zwei. „Wir wollen die Saison in den Top 5 abschließen“, so Mörec, der noch Vertrag bis 2025 hat.
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