Während Oberwarts Superliga-Basketballer mit sechs Siegen in Folge weiter auf Viertelfinalkurs steuern, klaffen in Eisenstadt Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Die Heimniederlage gegen Tabebellenschlusslicht Fürstenfeld war der nächste Tiefschlag für die Nord Dragonz.
„Wir haben stark angefangen, sind uns dann aber mit der zweistelligen Führung im Rücken zu sicher gewesen“, fand Jambor Gründe für die 74:77-Heimpleite. „Durch diese Nachlässigkeit haben sich die Fürstenfelder ins Spiel zurückgekämpft und uns den Schneid abgekauft. Im Endeffekt wollten sie es mehr als wir und haben somit verdient gewonnen.“ Ein hartes Zeugnis für ein Team, das nur eines seiner letzten elf Spiele gewinnen konnte.
Endlich eine Reaktion?
Fakt ist jedenfalls, dass Anspruch und Wirklichkeit bei den Dragonz weit auseinander klaffen. Zeit, die Wunden der Donnerstag-Pleite lange zu lecken, bleibt aber keine. Bereits am Sonntag (15.30 Uhr) wartet der Gang zu den Timberwolves, die aktuell den angestrebten zehnten Platz inne haben und gegen die man daheim den letzten Sieg feiern konnte. „Wir wollen die Season Series ausgleichen und somit die Chance auf Platz 10 am Leben erhalten“, gibt Jambo die Richtung vor – ob seine Schützlinge eine Reaktion zeigen?
Voller Fokus gegen die Geprügelten
Sechs Siege in Serie feierte Obwart zuletzt – ein siebenter Streich Sonntag (17.30 Uhr) beim direkten Rivalen könnte der vorentscheidende Richtung Viertelfinale sein. Am 12. Februar hatten die Gunners bei BC Vienna ihre letzte Niederlage kassiert, was sich vor der Neuauflage des Duells jedoch alle fragen: Wie war das 70:123-Debakel der Wiener am Donnerstag in Kapfenberg zu erklären?!
„Den Bulls ist alles gelungen, Vienna nichts“, will sich Gunners-Coach Horst Leitner nicht blenden lassen – dennoch: So eine Abfuhr hinterlässt normal Spuren. Oder macht sie den Gegner noch gefährlicher? „Sie haben genug Kampf- und Willenskraft, um eine Antwort zu geben, sind routiniert“, warnt Leitner, auch vor Mätzchen des Gegners: „Da müssen wir 40 Minuten da sein!“
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