Großeinsatz am Mittwochabend in Tirol: Nachdem bei Bauarbeiten in Jenbach eine Gasleitung beschädigt worden war, bestand auch Gefahr beim angrenzenden Wohnblock. Nach Messungen gab es aber bald Aufatmen.
Zum Vorfall kam es gegen 18 Uhr im Zuge von Kernbohrarbeiten für eine Warmwasserleitung am Mehrparteienhaus in der Herbert-von-Pichler-Straße. Dabei wurde eine in der Betonwand befindliche Erdgasleitung angebohrt, wodurch es zum starken Gasaustritt ins Freie kam und deutlicher Gasgeruch wahrnehmbar war.
Leitstelle alarmierte Einsatzkräfte
Ein 25-Jähriger an der Arbeit beteiligter Einheimischer setzte unverzüglich den Notruf ab, woraufhin von der Leitstelle Tirol die Rettungskette in Gang gesetzt wurde. Von der Feuerwehr Jenbach wurde der Einsatzort großräumig abgesperrt. Durch Abdrehen der Hauptgasleitung konnte ein weiterer großer Gasaustritt verhindert werden. Bei Begehung sämtlicher Räumlichkeiten und Wohnungen des Mehrparteienhauses konnten keine gefährlichen Gaskonzentrationen festgestellt werden. Gegen 18.25 Uhr wurde durch Entwarnung gegeben. Keiner der Bewohner musste evakuiert werden. Durch den Vorfall wurden auch keine Personen verletzt.
Großes Aufgebot
Im Einsatz standen die Feuerwehr Jenbach mit 24 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen, die Feuerwehr Schwaz mit 13 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen, die Feuerwehr Fügen mit zwei Einsatzkräften und einem Fahrzeug, vier Rettungsfahrzeuge mit acht Einsatzkräften und Einsatzleiter sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug und drei Polizeistreifen
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