Noch wurde kein einziger Punkt vergeben und dennoch beschäftigt bereits ein politischer Eklat die Formel 1. Wie die englische „Sun“ schreibt, soll es am Bahrain International Circuit zu einem Diskriminierungsvorfall gekommen sein - ausgelöst durch eine Regenbogenfahne.
Dem Bericht zufolge seien Mitglieder der Formel 1 vom örtlichen Sicherheitspersonal dazu aufgefordert worden sein, eine Pride-Flagge, die die Solidarität mit der LGBTQ+-Community signalisiert, von den Rucksäcken zu entfernen.
Fehler „angesprochen und korrigiert“
Die Betroffenen hätten daraufhin eine Beschwerde gegen die Veranstalter eingereicht, heißt es, um den Vorfall sei sich bereits gekümmert worden. „Das war ein isolierter Vorfall, der gegen die Politik der Formel 1 und des Veranstalters in Bahrain verstieß“, wird ein Sprecher der Motorsport-Königsklasse zitiert. „Er wurde sofort angesprochen und korrigiert. Als Sport zelebrieren wir und unsere Partner proaktiv Vielfalt und Integration.“
Auch die Veranstalter haben sich mittlerweile zu Wort gemeldet. Der Gastgeber des Bahrain-GPs heiße alle Gäste auf dem Renngelände willkommen und sei gegen jegliche Form der Diskriminierung. „Der Vorfall wird untersucht und es werden entsprechende Maßnahmen ergriffen“, versicherten die Verantwortlichen.
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