Austria-Goalie Mirko Kos feiert am Sonntag seine Derby-Premiere. Tennis-Ass Djokovic macht Mut. „Der Adrenalinlevel ist sehr hoch.“
Seit Sommer 2017 ist er Teil der Profis, am Sonntag hat das Warten endlich ein Ende, kommt er nach zwölf Derbys auf der Bank erstmals zum Einsatz. „Ich bin hier groß geworden - es ist das bisher größte Spiel in meiner Karriere, ein absoluter Kindheitstraum geht für mich in Erfüllung!“, strahlt Mirko Kos. Der nach sehr starken Leistungen gegen Hartberg sowie Altach auch gegen Rapid zwischen den Pfosten stehen wird. „Der Adrenalinlevel ist sehr hoch - vor allem wenn du vor dem Block West spielst. Das ist schon ein extrem geiler Reiz und gibt dir einen enormen Push.“
Am 9. Februar 2014 verlor Violett zuletzt in Hütteldorf, danach gingen die Veilchen mit Patrick Pentz (5), Osman Hadzikic (3), Christian Früchtl (2) und Ivan Lucic (1) von dort nicht mehr als Verlierer vom Platz. Wie geht der 26-Jährige mit dem Druck um? „Ich genieße es, dass ich spielen darf. Wir wollen unbedingt gewinnen, das ist auch für unsere Fans sehr wichtig. Ich brauche den Druck, um abzuliefern.“
Vorbild Djokovic
Am Spieltag setzt Kos in den letzten freien Stunden auf sein eigenes Ritual, Tennis-Weltstar Novak Djokovic spielt dabei eine wichtige Rolle. „Er ist mein absolutes Idol, weil er seit Jahren auf Top-Level spielt. Ich schaue mir von ihm seine besten Videos an, wie er mit Druck und Rückschlägen umgeht. Damit kann ich mich super identifizieren. Der Tormann ist auch im Fußball ein bisschen abgekapselt, machst du einen Fehler, klingelt es fast immer im Netz. Auf der anderen Seite bist du nach einer wichtigen Parade plötzlich der Held. Den größeren Druck hat für mich aber immer noch Rapid ...“
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