Mirna Jukic war am Sonntag den Tränen nahe. Aus durchaus erfreulichem Anlass: Als Studio-Gast zur 1000. Ausgabe der ORF-Kultsendung „Sport am Sonntag“ wurde sie mit den erfolgreichsten und emotionalsten Momenten ihrer Karriere konfrontiert.
Tatsächlich bietet Jukics sportliche Laufbahn viel Stoff für allerhand Dokus, vielleicht sogar Spielfilme. Als 13-jährige Tochter einer Flüchtlingsfamilie nach Österreich gekommen, schwamm sie sich als 16-Jährige schon zu „Österreichs Sportlerin des Jahres“ - zwei weitere dieser Titel sollten folgen, 208 und 2009. Viermal staubte sie den Europameistertitel ab. Den vielleicht emotionalsten Triumph ihrer Karriere - der ihr auch 16 Jahre danach noch dezente Feuchtigkeit in die Augen zaubert - erlebte sie 2008, also sie in Peking Olympia-Bronze holte. „Eine Olympiamedaille ist das Größte, was man sich als Sportler vorstellen kann“, sagt sie in einer zugespielten Doku für die 1000. „Sport am Sonntag“-Sendung.
Toni Polsters Kampf um die Tore
Unter anderen mit Jukic Studiogast an diesem Sonntagabend: Toni Polster, in Kürze 60-jähriger Kulttorschütze für Österreich. Auch dessen Karriere wurde noch einmal aufgerollt. Ebenso wie der Umstand, dass Toni im Kampf um Anerkennung seiner drei noch ausstehenden Länderspiel-Tore vor Gericht zieht. Der Fall wird die Schlagzeilen noch länger beherrschen - erst recht rund um Polsters 60er am 10. März. Jetzt schon: Happy Birthday, Toni, und Gratulation zum Jubiläum, „Sport am Sonntag“!
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