Olympiakos Piräus ist von der griechischen Sportjustiz wegen des nach einem Pyrotechnik-Vorfall abgebrochenen Spitzenspiels gegen Panathinaikos Athen in erster Instanz hart bestraft worden. Die Sportrichter verurteilten den sportlich noch ungeschlagenen Spitzenreiter Olympiakos am Freitagabend zum Abzug von einem Punkt, das Spiel selbst wird als 0:3-Niederlage gewertet.
Zudem muss das Team zwei Spiele vor leeren Rängen bestreiten. Außerdem wurde eine Geldstrafe von 38.000 Euro gegen Olympiakos verhängt. Das berichtete der griechische Rundfunk. Olympiakos kündigte eine Berufung gegen das Urteil an.
Am 22. Oktober war es in Piräus beim Spielstand von 1:1 zu einem schweren Pyrotechnik-Vorfall gekommen. Der spanische Panathinaikos-Profi Juankar war beim Aufwärmen am Spielfeldrand in der 50. Minute bei einer Explosion eines Feuerwerkskörpers in seiner Nähe verletzt worden. Die Mannschaft von Panathinaikos verließ daraufhin das Spielfeld. Nach fast zwei Stunden brach der Schiedsrichter das Spiel ab.
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