Schwimm-Star Adam Peaty verkündete im März diesen Jahres eine Karriere-Pause. In einem Interview offenbart der achtfache Weltmeister und dreimalige Olympiasieger nun, dass er mit psychischen Problemen und einer Alkoholsucht kämpfte. „Ich habe ohne wirklichen Grund getrunken, es hat keinen Spaß mehr gemacht“, so der 28-Jährige zur „Daily Mail“.
Der Brite, der seit fast einem Jahrzehnt das Brustschwimmen dominiert und die Weltrekorde über 50 und 100 m Brust hält, sei an einen Punkt in seiner Karriere gekommen, „an dem ich mich nicht mehr wie ich selbst fühlte“, beim Schwimmen sei er „nicht mehr glücklich“ gewesen. Dem Leistungsdruck konnte Peaty nicht mehr standhalten.
Der Schwimm-Star gehört in diesem Jahr nicht zu Großbritanniens Aufgebot für die WM in Japan (14. bis 30. Juli), aber es geht aufwärts. „In den letzten zwei Monaten habe ich ein gutes Gleichgewicht gefunden. Ich habe meine Probleme in Angriff genommen. Jetzt bin ich glücklich und in einer sehr gesunden Position“, so Peaty weiter.
Paris 2024 als Ziel
Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris will er wieder an den Start gehen. „Es ist das erste Mal, dass ich das Leben mit ein bisschen Training genieße. Denn normalerweise geht es um das Training und das Leben ist außen vor.“ Bleibt zu hoffen, dass er an alte Leistungen anknüpfen kann.








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