Batterien sollen in der EU künftig langlebiger und leichter auszutauschen sein. Das Europaparlament stimmte am Mittwoch in Straßburg einer entsprechenden Einigung mit den EU-Staaten zu. Beispielsweise sollen Privatpersonen die Akkus ihrer Handys oder Laptops künftig selber austauschen können, ohne das ganze Gerät ersetzen zu müssen.
Nur wenn das Gerät für eine feuchte Umgebung konzipiert wurde, muss der Akku von Fachpersonal gewechselt werden. Außerdem sollen Ersatzbatterien für Geräte noch mindestens fünf Jahre erhältlich sein, nachdem sie auf den Markt gebracht wurden. Batterien etwa von E-Autos werden künftig mit ihrem CO2-Fußabdruck gekennzeichnet.
Die EU gibt außerdem deutlich schärfere Recyclingvorschriften für Batterien und ihre Bestandteile vor. Die EU-Staaten müssen dem Vorhaben noch zustimmen, das gilt aber als Formsache.
„Sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft gut“
Der zuständige sozialdemokratische Berichterstatter Achille Variati sagte dazu: „Zum ersten Mal haben wir eine Gesetzgebung zur Kreislaufwirtschaft, die den gesamten Lebenszyklus eines Produkts abdeckt - ein Ansatz, der sowohl für die Umwelt als auch für die Wirtschaft gut ist.“
Die neuen Regeln für Batterien gehen auf einen Vorschlag der EU-Kommission zurück, den die Behörde im Dezember 2020 vorgestellt hatte. Von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling sollen Batterien in der EU umweltfreundlicher werden. Ziel ist auch eine längere Lebensdauer der Batterien sowie die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards bei der Gewinnung wichtiger Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt.











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