05.11.2011 18:57 |

In seiner Biografie

Ibrahimovic spottet über Guardiola und Lagerbäck

Die demnächst erscheinende Autobiografie des schwedischen Stürmerstars Zlatan Ibrahimovic sorgt schon im Vorfeld in seinem Heimatland und auch in Spanien für Wirbel. Zwei schwedische Zeitungen veröffentlichten bereits Auszüge aus dem Buch. Darin erzählt der 30-Jährige unter anderem seine Version des Streites mit seinem damaligen Trainer beim FC Barcelona, Pep Guardiola, und geht mit dem ehemaligen schwedischen Nationalcoach Lars Lagerbäck hart ins Gericht.

Anstoß erregt unter anderem die von Ibrahimovic mit Hilfe seines Co-Autors David Lagercrantz verwendete Wortwahl. Demnach beschimpfte der schwedische Goalgetter Guardiola auf das Wüsteste, nachdem ihn der Coach in einem Match gegen Villarreal nur für die letzten fünf Minuten eingewechselt hatte. Außerdem kritisierte er, damals systematisch zugunsten von Lionel Messi benachteiligt worden zu sein.

Barcelona-Vizedirektor Carles Villarubi reagierte prompt auf die Berichte und behauptete, Ibrahimovic habe im Sommer 2010 versucht, die Vereinsleitung unter Druck zu setzen, damit er Barcelona vorzeitig verlassen könne. Dabei habe er auch damit gedroht, Guardiola vor laufenden Kameras zu schlagen.

Lagerbäck für Ibrahimovic "feig"
Lagerbäck, der zu den ÖFB-Teamchef-Kandidaten zählte, wirft Ibrahimovic laut Voraus-Zitaten vor, keine ausreichenden Führungsqualitäten zu haben. Außerdem sei er "feig" gewesen, als er den Spieler vor einem Ländermatch gegen Liechtenstein ohne direktes Gespräch aus dem Team warf. Dem Rauswurf von Ibrahimovic war eine durchzechte Nacht in Göteborg gemeinsam mit zwei weiteren Teamkollegen vorausgegangen.

Mittlerweile spielt Ibrahimovic wieder in der schwedischen Auswahl, mit der er in der anstehenden WM-Qualifikation unter anderem auf Österreich trifft.

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