„Dancing Stars“

Karina Sarkissova: Harsche Kritik von Balázs Ekker

Adabei
03.03.2023 23:10

„Dancing Stars“ ist wieder da! Am Freitagabend startete die beliebte ORF-Show in die neue Staffel. Ausscheiden musste zum Auftakt zwar keiner der Promis, an Kritik, aber auch an Lob wurde aber dennoch nicht gespart. Besonders hart traf es Karina Sarkissova, die harsche Kritik von Balázs Ekker einstecken musste. Mehr Glück hatte da Eveline Eselböck - ihr drückte aber auch ein echter Hollywoodstar die Daumen. Nämlich niemand Geringeres als Emma Thompson.

Es sei eine „total andere Welt“, erklärte Karina Sarkissova nach ihrem „Dancing Stars“-Debüt - am Parkett. Sie sei zwei Jahre nicht mehr als Balletttänzerin aktiv, deshalb sei auch die Bewegung für ihren Körper ungewohnt gewesen. In den Proben hatte die Tänzerin sogar ein paar Tränen vergossen. 

„Da geht noch was“ bei Sarkissova
„Ich bin beeindruckt“, so Barbara Meier über die Performance. Obwohl Dimitar Stefanin beim Quickstep zu „Diamonds Are a Girl‘s Best Friend“ seinen Schuh verloren hatte, habe der Profi tapfer weitergetanzt und sich die Primaballerina nicht aus dem Konzept bringen lassen. „Du hast es sehr spritzig gemacht“, so ihr Fazit.

Karina Sarkissova und Dimitar Stefanin (Bild: ORF/Hans Leitner)
Karina Sarkissova und Dimitar Stefanin

„Wir waren sehr gespannt auf den Moment, wenn Karina die Bühe betritt“, gab Maria Angelini-Santner zu. „Ich habe wirklich mit einem Feuerwerk gerechnet. Das war jetzt schon ein sehr großes Lagerfeuer, aber da geht noch was.“ Es sei ein ganz anderes Level, auf dem die Ballerina einsteige, so viel sei klar. Aber: „Es war ein toller Start.“

Ekker mit harscher Kritik an Ballerina
„Diese Erwartungshaltung war groß, aber es ist dir nicht gelungen, sie zu erfüllen“, zeigte sich Balázs Ekker viel strenger als seine Jury-Kolleginnen. „Ich kaufe dir nicht ab, dass du so wenig kannst. Ich glaube nicht, dass das dein Maximum war.“ 

Sei das ihre Strategie gewesen, tief zu stapeln, sei es ein cleverer Schachzug gewesen, so der Juror, der sogleich nachsetzte: „War das aber alles, was drin ist, ist es Wahnsinn!“ Kleiner Wermutstropfen: Trotz der Kritik gab es für Sarkissova 20 Punkte von der Jury.

Pointner eröffnete Ballroom
Nach einem rasanten Auftakt der Profi-Tänzer zu Falcos „Amadeus“ ging es auch gleich los mit Alexander Pointner und Manuela Stöckl. Sie eröffneten den Ballroom mit einem Cha Cha Cha zu „I Gotta Feeling“. Man habe ihm die Nervosität vor dem ersten großen Auftritt natürlich angesehen, so Barbara Meier, die am Freitag als Gast-Jurorin neben Balázs Ekker und Maria Angelini-Santner Platz genommen hatte. Sie habe sich gewünscht, wenn auf der Tanzfläche mehr geflirtet worden sei. „Du kannst dich steigern von Woche zu Woche.“

„Ich finde, du hast versucht, viel Positivität auf die Tanzfläche zu bringen. Aber man sieht dich denken. Du willst 100 Prozent geben“, so Maria Angelini-Santner. Er soll versuchen, mehr Lockerheit in die Performance zu bringen, so ihr Tipp an Pointner. „Es bleibt noch lang offen, wie dieser Wettbewerb ausgeht. Es kann so oder so ausgehen. Und es liegt allein an euch“, war Balázs Ekker der Meinung seiner Jury-Kolleginnen. Der Ex-Skisprungtrainer müsse sich ein wenig mehr ins Zeug legen, sonst werde das nichts. Nur zaghafte 12 Punkte für Alexander Pointner!

Alexander Pointner und Manuela Stöckl zeigten zum Auftakt einen Cha Cha Cha zu „I Gotta Feeling“.
 (Bild: ORF/Hans Leitner)
Alexander Pointner und Manuela Stöckl zeigten zum Auftakt einen Cha Cha Cha zu „I Gotta Feeling“.

Klebow war „sehr, sehr okay“
Schon wesentlich mehr punkten konnten Lilian Klebow und Florian Gschaider mit ihrem Wiener Walzer zu „Que sera sera“. „Es war nicht okay, es war sehr okay“, lobte Maria Angelini-Santner die Performance. Aber sie war sich sicher: „Da ist noch viel mehr drin. Da kann die Reise noch sehr, sehr weit gehen. Hut ab.“

Ein bisschen kritischer zeigte sich jedoch Balázs Ekker. „Die Latte liegt bei dir viel weiter höher oben als bei den anderen Kandidaten“, räumte er ein, dass er bei der Schauspielerin genauer hinschauen werde. Der Grund: Klebow habe neben der Schauspiel- auch eine Tanz-Ausbildung. „Es ist und es sollte noch viel mehr drinnen sein.“ Klebow und Gschaider hätten „so eine tolle Atmosphäre“ auf dem Parkett geschaffen, schwärmte Barbara Meier. „Wenn man so offen ist, sich zu zeigen in verschiedenen Stimmungen, kann man das Publikum sicher Woche für Woche hinreißen.“ Großartige 22 Punkte waren der Lohn für den tollen Auftritt.

Lilian Klebow und Florian Gschaider gaben einen Wiener Walzer zu „Que sera sera“ zum Besten.
 (Bild: ORF/Hans Leitner)
Lilian Klebow und Florian Gschaider gaben einen Wiener Walzer zu „Que sera sera“ zum Besten.

Ganz viel Liebe für Omar Khir Alanam
„Wenn mit der tänzerischen Karriere nichts wird, kann ich dir garantieren, dass das mit der Liebe bleibt“, scherzte Balázs Ekker nach der Performance von Omar Khir Alanam, der mit Kati Kallus eine Samba zu „Shape of You“ aufs Parkett brachte. Und setzte nach: „Das mit der Liebe haben wir schon, das mit dem Tanzen müssen wir noch üben ...“

Er habe die Botschaft hinter der Samba verstanden, so Barbara Meier, und viel Lebensfreude aufs Parkett gebracht. „Ich bin begeistert!“, schwärmte die Ex-„GNTM“-Gewinnerin. „Man muss dich einfach mögen, du bist so sympathisch!“, sparte auch Maria Angelini-Santner mit positiven Worten über den Autor. Allerdings seien die tänzerischen Basics noch „Mangelware“, er müsse noch „viel mehr Gas geben“. 11 Punkte.

Omar Khir Alanam und Kati Kallus tanzten einen Samba zu „Shape of You“.
 (Bild: ORF/Hans Leitner)
Omar Khir Alanam und Kati Kallus tanzten einen Samba zu „Shape of You“.

Emma Thompson drückt Eselböck die Daumen
Eveline Eselböck und Peter Erlbeck starteten mit einem Tango zu „Dance with Me“ ins „Dancing Stars“-Abenteuer. „Ich habe deine Ausstrahlung geliebt, aber ich glaube, du hast einen Vorteil gegenüber den jüngeren Kandidatinnen hier. Du hast so viel Weiblichkeit! Wenn der Knoten bei dir platzt, wirst du uns alle umhauen.“

Eveline Eselböck und Peter Erlbeck tanzten zu „Dance with Me“ einen Tango. (Bild: ORF/Hans Leitner)
Eveline Eselböck und Peter Erlbeck tanzten zu „Dance with Me“ einen Tango.

Sie sei ein Vorbild für viele Menschen vor dem Fernseher, zeigte sich Maria Angelini-Santner begeistert. Wie man neue Herausforderungen annehme, und neue Sachen probiere, auch wenn man kein Profi darin ist. „Du warst eine Lady, du warst sexy“, schwärmte sie über Eselböck. „Die Haare waren gut versteckt in der Suppe“, zeigte sich auch Balázs Ekker handzahm. „Wenn ich nicht auf die Füße und die Haltung geschaut hätte, hätte ich gar nicht gemerkt, dass etwas nicht in Ordnung war.“ 

Zwei große - und international bekannte - Fans hat Eveline Eselböck übrigens auch: die Schauspielerin Emma Thompson und ihren Ehemann Greg Wise, die einen Videogruß ins ORF-Studio schickten. Sie habe die Britin in einem Italienischkurs in Venedig kennengelernt und sich gleich mit ihr gut verstanden, verriet die Gastronomin über die Freundschaft mit der Promi-Lady. Für ihre Performance gab es von der Jury 17 Punkte.

„Die Überraschung des Abends“
Lucas Fendrich und Lenka Pohoralek tanzten einen Slowfox zu „Play That Song“ - und konnten damit die Jury überzeugen. „Der Slowfox gehört zu den schwersten Tänzen überhaupt“, räumte Balázs Ekker ein. Es sei Lucas Fendrich aber gelungen, eine gute Performance aufs Parkett zu legen. Auch Barbara Meier fühle mit dem Sänger. „Aber du hast mich so begeistert!“, so das Model. Er habe sich vom Training bis zum Auftritt sehr gesteigert.

„Ich bin sehr amused über die Performance. Du bist für mich die Überraschung des Abends - es war wirklich gut!“, so auch Maria Angelini-Santner. „Aber zeig uns, wer du bist. Nütze die Bühne!“ Großartige 21 Punkte!

Lucas Fendrich und Lenka Pohoralek zeigten einen Slowfox zu „Play That Song“. (Bild: ORF/Hans Leitner)
Lucas Fendrich und Lenka Pohoralek zeigten einen Slowfox zu „Play That Song“.

„Die Energie war großartig“
„Gerüttelt, geschüttelt, alles gleichzeitig“, so fasste Balázs Ekker die Performance von Martina Reuter und Nikolaus Waltl, die einen Jive zu „Nie genug“ getanzt hatten, zusammen. „Ich hatte Albträume.“ Sie sei viel zu schnell gewesen, auch die Beine hätten nicht gepasst, mäkelte er herum. „Ja, von der Technik hat nicht alles gepasst“, so Barbara Meier. „Aber die Energie war großartig.“

„Du bist crazy, du bist der bunte Vogel der Staffel. Das Tanzen muss nicht perfekt sein, Hauptsache, man hat Spaß dabei!“, hatte auch Maria Angelini-Santner sichtlich Spaß an dem Auftritt der ORF-Styling-Expertin. Dennoch müssten die beiden für nächste Woche „trainieren, trainieren, trainieren“. 13 Punkte gab es für Reuters Jive.

Martina Reuter und Nikolaus Waltl fegten mit einem Jive zu „Nie genug“ über das Parkett. (Bild: ORF/Hans Leitner)
Martina Reuter und Nikolaus Waltl fegten mit einem Jive zu „Nie genug“ über das Parkett.

„Viel Drama“ bei Michael Buchinger
Als ersten Tanz zeigten Michael Buchinger und Herbert Stanonik einen Paso Doble zu Madonnas Hit „Frozen“. „Da war viel Drama zu sehen“, lachte Maria Angelini-Santner. „Das war sehr gut. Macht‘s fokussiert weiter - sehr ausbaufähig.“

Wie gefiel‘s Balázs Ekker? „Es hat mir, glaub ich gefallen“, zeigte sich der kritischste aller Juroren fast schon begeistert. „Ihr harmoniert wirklich gut“, streute auch Barbara Meier dem Influencer und seinem Profi-Partner Rosen. Für Buchinger gab es zum „Dancing Stars“-Start 15 Punkte.

Michael Buchinger und Herbert Stanonik tanzten einen Paso Doble zu „Frozen“. (Bild: ORF/Hans Leitner)
Michael Buchinger und Herbert Stanonik tanzten einen Paso Doble zu „Frozen“.

„Ihr seid‘s richtig süß miteinander“
„Wenn ich sprechen könnte, würde ich sagen: tanz!“, so Balázs Ekker fast ein bisschen sprachlos nach der Performance von Hannes Kartnig und Catharina Malek, die einen Langsamen Walzer zu „Skyfall“ zeigten. Er wolle ihm seinen Auftritt aber nicht madig machen. „Du hast die Coolness, die brauchen wir als Tänzer.“ Auch die Choreographie sei clever ausgesucht worden, sie habe Kartnigs jetzigem Können entsprochen. „Das ist der Job eines Profi-Tänzers.“

„Ich hätte etwas Dramatisches erwartet, ihr habt aber etwas Romantisches gemacht. Aber es hat funktioniert“, so Barbara Meier. „Ihr seid‘s richtig süß miteinander“, musste Maria Angelini-Santner lächeln. „Man schaut gerne hin. Und wenn du sagst, dir liegen die schnellen Tänze, dann will ich nächste Woche eine flotte Sohle von Hannes Kartnig.“ 13 Punkte!

Hannes Kartnig und Catharina Malek tanzten einen Langsamen Walzer zu „Skyfall“. (Bild: ORF/Hans Leitner)
Hannes Kartnig und Catharina Malek tanzten einen Langsamen Walzer zu „Skyfall“.

Schrecksekunde zum Abschluss
Eine Schrecksekunde zum Abschluss gab es bei Ex-Rennfahrerin Corinna Kamper und Danilo Campisi: Ein verrutschter Ohrring sorgte für einige Blutstropfen. Aber die Moderatorin ist hart im Nehmen: „Ich hatte schon einmal eine Gehirnerschütterung.“

„Die Leidenschaft und den Spaß hat man gesehen“, so Maria Angelini-Santner über den Auftritt von Kamper und Campisi, die eine Rumba zu „Feel“ dargeboten hatten. „Ich sehe irrsinnig gute Ansätze, das war gut für den Anfang.“ Auch Balázs Ekker zeigte sich begeistert von der Darbietung. „Nur ein Tipp: Vertrau‘ deinem Profi-Partner nicht - er ist Italiener!“ „Du hast eine große Bandbreite gezeigt und ich freu‘ mich schon, was wir von dir noch zu sehen bekommen“, war Barbara Meier von Kampers erstem Auftritt ebenfalls angetan. Tolle 22 Punkte!

Corinna Kamper und Danilo Campisi gaben eine Rumba zum Song „Feel“ zum Besten. (Bild: ORF/Hans Leitner)
Corinna Kamper und Danilo Campisi gaben eine Rumba zum Song „Feel“ zum Besten.

Nächste Woche muss das erste Paar gehen
Ab nächster Woche wird es für die „Dancing Stars“ ernst: Dann muss das erste Paar den ORF-Ballroom schon wieder verlassen. Die Wertungen von Jury und Publikum von diesem Freitag fließen in die erste Entscheidung ein. Das große Finale steigt am 12. Mai. 

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(Bild: kmm)



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