Viele Jahre nach einer Bluttat bei Völkermarkt soll es nun doch einen neuen Mordprozess in Kärnten geben.
DNA-Spuren wiegen schwer: 14 Jahre nach dem Mord an der 49-jährigen Italienerin Anna T. in einem Wald bei Völkermarkt glaubt die heimische Justiz, den Täter aufgrund von Tatortspuren zu kennen. Praktischerweise sitzt der Mordverdächtige Brahim A. (48) auch schon hinter Gittern - allerdings in Rom. Bis Ende 2026 ist er dort wegen Geldwäsche und Hehlerei in Haft.
Verdächtiger soll nach Österreich kommen
So lange will die Klagenfurter Staatsanwaltschaft natürlich nicht warten. „Es läuft ein Übergabeverfahren“, so Behördensprecher Kitz. Denn der Marokkaner, der seine Geliebte Anna mit vier Schüssen hingerichtet haben soll, soll für die Tat am Landesgericht Klagenfurt zur Verantwortung gezogen werden.
Muss Italien ihn eigentlich ausliefern? Kitz: „Theoretisch nein. Aber dann müssten die Kollegen die Strafverfolgung übernehmen.“ Doch für die Kärntner Ankläger ist klar: „Wir wollen ihn hier haben!“








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