Am Donnerstagnachmittag mussten eine 48-jährige Frau und ihre 13-jährige Tochter aus einem Klettersteig am Schrunser Hochjoch geborgen werden. Die beiden verfügten über null Erfahrung in Sachen Klettern.
Für den Klettersteig am Hochjoch brauchen selbst geübte Kletterer rund fünf Stunden – was auch gut sichtbar angeschrieben ist, das Gleiche gilt für die Schwierigkeitsgrade. Insofern war es grob fahrlässig, dass die 48-Jährige mit ihrer Tochter am Donnerstagvormittag den Steig in Angriff nahm.
Weiterkommen völlig unmöglich
Nur mit größter Mühe gelang es den beiden, die ersten Passagen (Schwierigkeitsgrade A und B) zu bewältigen. Nach rund 100 Höhenmetern erreichten sie – bereits mehrere Stunden unterwegs und völlig geschwächt – eine Stelle mit dem Schwierigkeitsgrad C. Ab hier war ein Weiterkommen komplett unmöglich.
Die Mutter setzte schließlich einen Notruf ab. In weiterer Folge wurden die beiden „havarierten Möchtegern-Alpinisten“ von der Crew des Polizeihubschraubers „Libelle“ per Tau geborgen und unversehrt in sicheres Gelände geflogen.
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